<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-1359035870859924678</id><updated>2011-07-28T14:26:37.814+02:00</updated><category term='Behinderung und Sexualität'/><category term='Gleiche Rechte'/><category term='6. IV-Revision'/><category term='berufliche Integration'/><category term='Gewalt'/><category term='Schulische Integration / Integrativer Unterricht'/><category term='Euthanasie / Eugenik / Sterbehilfe'/><category term='Persönliche Assistenz'/><category term='Barrierefreiheit'/><category term='SL-Anime'/><category term='Hilfsmittel'/><title type='text'>Selbstbestimmt Leben TV (SL-TV)</title><subtitle type='html'>Interviews, Kommentare und Parodien zum Thema Behinderung</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://selbstbestimmtlebentv.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1359035870859924678/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://selbstbestimmtlebentv.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>David Siems</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12116612408861687479</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_3wxzRHSwko0/SxkK79FstQI/AAAAAAAAAFs/ce9WLxxp6ME/S220/Bild_11065_1260967080241_1111591188_800017_7291402_n.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>29</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1359035870859924678.post-1985681585714009387</id><published>2010-10-13T00:00:00.000+02:00</published><updated>2010-10-13T00:00:44.240+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gleiche Rechte'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='berufliche Integration'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='6. IV-Revision'/><title type='text'>Grossdemo gegen den IV-Abbau am 30.10.2010</title><content type='html'>"Bitte mobilisiert Leute für die Demo am 30.10.10"&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;object height="306" width="500"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/dcX2wfhb_Fc?fs=1&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;color1=0x5d1719&amp;amp;color2=0xcd311b"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/dcX2wfhb_Fc?fs=1&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;color1=0x5d1719&amp;amp;color2=0xcd311b" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="500" height="306"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Zuschauerinnen und Zuschauer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In den letzten 15 Jahren wurde so massiv gegen die Scheininvaliden gehetzt, dass viele Leute nur noch an das denken, wenn von der IV oder von Behinderten gesprochen wird. Darum können Politiker jetzt auch jeden Rentenabbau und jeden Abbau von Rechten von behinderten Menschen ohne Probleme durchsetzen. Der Hass und die Verachtung gegen die Behinderten geht mittlerweile so weit, dass Rollstuhlfahrer im Zug zum Teil angepöbelt und angegriffen werden, weil sie mehr Platz benötigen, als die Fussgänger.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am 30. Oktober 2010 (14:00) findet auf dem Bundesplatz in Bern unter dem Titel „Zämestah“ (Zusammenstehen) eine Demo gegen den Abbau der Invalidenversicherung statt. Für mich geht es bei dieser Demo aber um viel mehr, als nur um den IV-Abbau. Es ist nämlich auch eine Gelegenheit, um allen Leuten die meinen, sie seien etwas besseres, klar zu machen, dass wir keine Bürger zweiter Klasse sind und uns auch nicht mehr so behandeln lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Darum bitte ich Euch: Tut auch etwas, damit diese Demo ein Erfolg wird. Auch wenn Ihr selber an diesem Tag keien Zeit habt, könnt Ihr ja Euren Bekannten davon erzählen oder über facebook oder Email ein paar Einladungen verschicken, oder irgend sowas. Ich bin mir sicher, jedem fällt etwas ein, das er oder sie machen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danke!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.zaemestah.ch/"&gt;www.zaemestah.ch&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1359035870859924678-1985681585714009387?l=selbstbestimmtlebentv.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://selbstbestimmtlebentv.blogspot.com/feeds/1985681585714009387/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://selbstbestimmtlebentv.blogspot.com/2010/10/grossdemo-gegen-den-iv-abbau-am.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1359035870859924678/posts/default/1985681585714009387'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1359035870859924678/posts/default/1985681585714009387'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://selbstbestimmtlebentv.blogspot.com/2010/10/grossdemo-gegen-den-iv-abbau-am.html' title='Grossdemo gegen den IV-Abbau am 30.10.2010'/><author><name>David Siems</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12116612408861687479</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_3wxzRHSwko0/SxkK79FstQI/AAAAAAAAAFs/ce9WLxxp6ME/S220/Bild_11065_1260967080241_1111591188_800017_7291402_n.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1359035870859924678.post-7797458529249767224</id><published>2010-10-03T23:16:00.002+02:00</published><updated>2010-10-04T02:17:05.635+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gleiche Rechte'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='6. IV-Revision'/><title type='text'>Kontrollwahn treibt Behinderte in Ruin</title><content type='html'>Ein Beitrag aus der Sendung Kassensturz vom 28.09.20010&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="500" height="306"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/0Jk5GX_YagA?fs=1&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;color1=0x5d1719&amp;amp;color2=0xcd311b"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/0Jk5GX_YagA?fs=1&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;color1=0x5d1719&amp;amp;color2=0xcd311b" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="500" height="306"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Kassensturz-Studio:&lt;br /&gt;Ueli Schmezer: Die Geschichte, die jetzt kommt, liebe Zuschauerinnen und Zuschauer, die geht einem nahe. Frau Marchegger aus Dintikon hat offene Rechnungen über tausende von Franken, die sie schlicht und ergreifend nicht bezahlen kann. Sie hat ganz einfach kein Geld mehr und sie kann nicht arbeiten gehen, weil sie schwer krank ist. Das hier, das ist ihr Krankheits-Dossier und ich würde sagen, das ist ein ziemlich dickes Dossier. Vor zwei Jahren hat Manuela Marchegger auf der Intensiv-Station um ihr Leben gekämpft. Seither kämpft sie um ihre Existenz und die IV, die solchen Leuten eigentlich helfen sollte, hat bis jetzt nur eines gemacht: Sie hängen lassen. Der Beitrag von Nadine Woodtli.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Off-Stimme: Manuela Marchegger leidet unter einer schweren Auto-Immun-Erkrankung, die ihre Gelenke angreift. Sie kann nicht mehr arbeiten. Seit über zwei Jahren liegt ihr Dossier bei der IV. Die 33-Jährige wartet auf den Renten-Bescheid. Wie lange noch, weiss sie nicht. Das Ersparte ist aufgebraucht. Sie bezieht Sozialhilfe. Die allein erziehende Mutter muss jeden Franken zweimal umdrehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Frau Marchegger: Ich achte auf die Aktionen, denn bei uns gibt’s nicht mehr täglich Fleisch und wenn es mal Fleisch gibt, gibt’s Schinken oder Hackfleisch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Off-Stimme: Das Sozialamt wies Manuela Marchegger an, in eine billigere Wohnung zu ziehen. Die liegt im dritten Stock. Ohne Lift.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Frau Marchegger: Das Anstrengendste sind die Schmerzen und einfach… naja, es sind drei Stockwerke.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Off-Stimme: Gegen die Dauer-Schmerzen im ganzen Körper klebt sich Manuela Marchegger alle drei Tage ein neues Pflaster auf, das Morphium abgibt. Wenn die Schmerzen trotz des Pflasters nicht auszuhalten sind, nimmt sie zusätzlich noch Morphin-Tropfen. Ohne Opiate geht es ihr schlecht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Frau Marchegger: Dann bin ich ziemlich gereizt, denn… ich kann den Schmerz gar nicht aushalten. Also ich bin froh, dass es Schmerzmittel gibt, wäre aber froh, wenn ich keine nehmen müsste.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Off-Stimme: Manuela Marchegger mit ihren Kindern vor drei Jahren. Und so sah sie nach dem Ausbruch der Auto-Immun-Erkrankung aus. Die Haare fielen ihr aus, der Mund war voller Blasen und die Kortison-Behandlung liess sie aufquellen. Seit über zwei Jahren fragt sie sich, ob ihr die IV jemals eine Rente zuspricht. Für Invalide wird es immer schwerer, eine Rente zu bekommen. Im Jahr 2002 lehnte die IV 26% aller Neuanträge ab. 2009 sagte sie bereits zu 53% aller Renten-Gesuche Nein. Die Zahlen zeigen: Die IV hat ihre Praxis massiv verschärft. Unterwegs zur Hausärztin. Bei jedem Schritt kugelt ihre rechte Hüfte aus. Noch schlimmer als das Hinken, sind die anderen Beschwerden. Beim sogenannten „Morbus Behcet“ greift das Immun-System alles an, auch die inneren Organe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Frau Dr. Khov (Hausärztin von Manuela Marchegger): Frau Marchegger hat ausgeprägte Gelenk-Beschwerden mit Entzündungen und Schwellungen, immer wieder an verschiedenen Gelenken, was sehr schmerzhaft ist. Daneben offene Schleimhäute im Maul und im Magen-Darm-Trakt, immer wieder mit blutigem Durchfall. Und daneben ihre Hüft-Problematik, mit dieser Hüfte, die bei jedem Schritt fast ausrenkt und auch sehr schmerzhaft ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Off-Stimme: Heilung gibt es keine. Die Behandlungs-Möglichkeiten sind beschränkt. Vor zwei Jahren brach die seltene Erkrankung voll aus. Ihre Lungen versagten. Marchegger kam auf die Intensiv-Station des Zürcher Uni-Spitals. Seither ist sie bei der IV angemeldet. Für ihre Hausärztin steht fest:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Frau Dr. Khov: Meiner Meinung nach hat Frau Marchegger eindeutig Anspruch auf eine IV-Rente. Sie hat leider eine chronische Erkrankung und wird in den nächsten Jahren nicht arbeitsfähig sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Off-Stimme: Trotz klarem Befund: Erst Ende August lässt die IV Manuela Marchegger medizinisch begutachten. – Nach zwei langen Jahren mit ein paar Vorabklärungen. Die IV-Stelle in Aarau rechtfertigt sich: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Die SVA Aargau setzt alles daran, jedes einzelne Dossier zügig voran zu treiben und Entscheide innert nachvollziehbaren Fristen für die betroffenen Menschen zu fällen. Zwei Jahre stellen in der täglichen Praxis bei einer komplexen Situation einen wirklichkeitsnahen Wert dar.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Off-Stimme: Das lange Warten auf den Bescheid der IV bringt viele Menschen in Not, sagt Andrea Mengis vom Invaliden-Verband Procap.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Frau Mengis (Rechtsanwältin Procap): Im Fall von Frau Marchegger scheint es mir unverständlich, dass man zwei Jahre gewartet hat, bis man eine medizinische Begutachtung in Auftrag gegeben hat. Denn es ist eine Frau mit vielen verschiedenen Diagnosen, komplexem Gesundheits-Zustand. Und da scheint mir, dass man relativ früh nach der Anmeldung hätte feststellen können, vom Regional ärztlichen Dienst (RAD) her, dass eine Begutachtung nötig wird und diese bereits von Anfang an hätte in Auftrag geben können und parallel dazu schon Abklärungen machen von der IV selber.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Off-Stimme: Die IV gewährt immer weniger Neurenten und gibt deshalb immer mehr Geld aus für Abklärungs-Massnahmen. 2006 zahlte sie dafür 123 millionen Franken. 2009 waren es bereits 185 millionen Franken. Ein Plus von 50% in nur drei Jahren, trotz weniger IV-Fälle. Mittagessen mit den Kindern. Es gibt Älpler Makronen. Zum Kochen fehlt der allein erziehenden Mutter oft die Kraft. Sohn Cirin und Tochter Sheryl helfen mit. Beide haben für ihre Mutter grosse Wünsche.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sheryl: Dass sie gesund ist und dass sie… ein grösseres Auto haben kann, in dem man den Rollstuhl mitnehmen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Cirin: Dass es Mama wieder besser geht und dass wir eine neue Wohnung bekommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Off-Stimme: Die Lage der Familie spitzt sich zu. Die Rechnungen für die Haushalts-Hilfe der Spitex kann Manuela Marchegger nicht bezahlen. Zum ersten Mal in ihrem Leben bekommt sie einen Zahlungs-Befehl.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Frau Marchegger: Ich bin mit diesen Rechnungen zur Gemeinde – mit dem ganzen Stoss, muss ich sagen, unter anderem auch Spitex-Rechnungen. Ich bin über eine Stunde lang am Schalter gestanden. Der Herr hat es dann geprüft und hat mir dann eben gesagt, ich müsse mich betreiben lassen. Das seien alte Schulden und sie können da nichts machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Off-Stimme: Ihre Zukunft ist ungewiss, ihre Krankheit füllt einen Bundesordner. Es bedrückt die allein erziehende Mutter, wie schwer die Kinder an ihrer Krankheit zu tragen haben. Manuela Marchegger hat für sie einen Wunsch:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Frau Marchegger: Ja, ich denke… dass meinen Kindern der „Rucksack“… erleichtert wird. (weint)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ueli Schmezer: Sie fragen sich jetzt wahrscheinlich das Gleiche: Wie kann das sein, dass die IV diese Frau, mit diesen gesundheitlichen Problemen über zwei Jahre warten lässt? Das darf man doch nicht machen mit einem Menschen. Erst recht nicht jetzt, Sie haben es gesehen, da die IV immer mehr Geld ausgibt, um Anträge sauber abzuklären. Da muss es doch einfach möglich sein, dass man nach ein paar Monaten weiss, wie schwer diese Frau krank ist. Immerhin, jetzt hat sich was getan. Eine gute Nachricht, ich würde sagen ein kleines Happy End in dieser Geschichte: Die IV hat endlich entschieden: Frau Marchegger bekommt eine volle Rente.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1359035870859924678-7797458529249767224?l=selbstbestimmtlebentv.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://selbstbestimmtlebentv.blogspot.com/feeds/7797458529249767224/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://selbstbestimmtlebentv.blogspot.com/2010/10/kontrollwahn-treibt-behinderte-in-ruin.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1359035870859924678/posts/default/7797458529249767224'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1359035870859924678/posts/default/7797458529249767224'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://selbstbestimmtlebentv.blogspot.com/2010/10/kontrollwahn-treibt-behinderte-in-ruin.html' title='Kontrollwahn treibt Behinderte in Ruin'/><author><name>David Siems</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12116612408861687479</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_3wxzRHSwko0/SxkK79FstQI/AAAAAAAAAFs/ce9WLxxp6ME/S220/Bild_11065_1260967080241_1111591188_800017_7291402_n.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1359035870859924678.post-187007078484861294</id><published>2010-08-28T04:44:00.002+02:00</published><updated>2010-08-28T05:03:11.109+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gleiche Rechte'/><title type='text'>Deine Bedürfnisse, meine Bedürfnisse</title><content type='html'>Was sind die Bedürfnisse der lernbehinderten Menschen und wie unterscheiden sich diese von den Bedürfnissen ihrer Familien, ihrer Eltern? Betroffene der Gruppe Mitsprache schildern ihre Erfahrungen.&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="500" height="306"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Pmssa_LunQA?fs=1&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;color1=0x5d1719&amp;amp;color2=0xcd311b"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/Pmssa_LunQA?fs=1&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;color1=0x5d1719&amp;amp;color2=0xcd311b" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="500" height="306"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Peter Wehrli: Liebe Zuschauerinnen und Zuschauer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der politischen Diskussion über die Rechte von behinderten Menschen wird immer wieder von den Bedürfnissen behinderter Menschen gesprochen, ohne dass die Betroffenen die Möglichkeit haben, dazu Stellung zu nehmen. Das ist ganz speziell der Fall bei sogenannt „Geistig Behinderten“, oder wie wir es lieber sagen: Bei lernbehinderten Menschen. Was sind die Bedürfnisse der lernbehinderten Menschen und wie unterscheiden sich diese von den Bedürfnissen ihrer Familien, ihrer Eltern? Wo sind die Unterschiede, wo sind die Gemeinsamkeiten? Diese Fragen stellten wir den wirklichen Experten auf diesem Gebiet, nämlich den Betroffenen selber. Bitte sehen Sie selbst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Silvio R: Es geht in diesem Film um die Erwartungen der Eltern an die Söhne oder Töchter und umgekehrt. Was die Eltern für Erwartungen haben und was die Söhne für Erwartungen haben. Joel, was sagst Du dazu? Deine Eltern wollen…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Joel T: Dass es mir gut geht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Silvio R: Dass möchten Deine Eltern, oke. Und was möchtest Du von Deinen Eltern?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Joel T: Dass sie nicht so viel dreinreden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Silvio R: Und was erwartest Du von Deinen Eltern?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Elisabeth E: Dass sie noch lange leben. Und dass sie gesund bleiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Silvio R: Und die Frage geht auch an Maria… Was hast Du für einen Wunsch an die Eltern?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Maria W: Dass sie mich so akzeptieren, wie ich bin. Ich habe mir einfach immer gewünscht, dass sie mich als ihr Kind akzeptieren. Sie akzeptieren meinen Bruder mehr als mich und das finde ich nicht so toll. Das macht mich traurig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Silvio R: Und was hatten die Eltern an Dich für Erwartungen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Maria W: Sie haben immer gesagt, dass ich behindert bin. Dass ich in der Schule nicht gut bin, und dass ich dieses und jenes nicht kann. Sie hatten immer Vorwürfe gegen mich, die nicht so gut waren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Silvio R: Also sie haben von Dir erwartet, dass Deine schulischen Leistungen besser werden?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Maria W: Sie haben von mir erwartet, dass ich nicht so lerne, wie ich will. Ich wollte vorwärts machen mit Lernen und sie haben mir immer gesagt: „Nein, das darfst Du nicht, denn Du bist behindert.“ Und das hat mir einfach sehr sehr sehr weh getan.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Silvio R: Ja also mein Vater hatte zum Beispiel wenig Zeit, um mit uns zu spielen, oder einfach da zu sein. Das hat er der Mutter überlassen. Und meine Erwartungen wären eben gewesen, dass er etwas Zeit für uns gehabt hätte und mit uns gespielt hätte und so. Und seine Erwartung war einfach immer, dass er mir gesagt hat: „Ja also, wenn Du ganze Gedichte im Kopf behalten kannst, dann kannst Du auch rechnen!“ Er hat halt einfach immer gemeint, wenn ich das könne, dann könne ich das Andere auch. Und das sei nur Faulheit. Oder das sei nur nicht wollen, oder so. Meine Stärken sind jetzt eben in Gottes Namen einfach Gedichte, Theater und so weiter gewesen. Zahlen sind für mich sehr abstrakt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Roger S: Jede Freundin, die ich damals hatte, konnten meine Mutter und mein Vater nicht akzeptieren. Ich hatte sehr sehr lange… Wir haben jetzt zum Beispiel zweieinhalb Jahre lang nicht mehr miteinander geredet, meine Mutter und ich, mein Vater und ich. Wir wohnen jetzt seit dem ersten September 2007 zusammen, Maria und ich. Sie ist zu mir gezogen. Von da an war bis vor Kurzem eigentlich Funkstille. Und jetzt, als wir von Horgen nach Vättis hinauf gezogen sind, ins Bündnerland, also ja, an der Grenze zum Bündnerland, kommen sie wieder und fragen: „Wie geht’s Dir?“ – Oder, solche Sachen muss ich mir jetzt anhören.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Silvio R: Auf die Frage nach den Forderungen der Eltern an uns und wir an die Eltern, hat Annemarie folgendes gesagt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Annemarie M: Also ich habe gesagt, dass mein Vater ein Alkoholiker war. Mein Vater hat gesoffen wie ein Loch. Und ich bin in zwei Heimen aufgewachsen. Ich konnte früher nicht in die Schule, weil man immer wieder gesagt hat, ich sei dumm. Und zu Hause hat mein Vater meinen Namen nie gesagt. Mein Vater hat immer gesagt, ich sei dumm. Mein Vater hat einmal gesagt: „Du musst nicht lesen lernen, Du musst nur lernen zu arbeiten.“ Dann hab ich gesagt: „Ja aber Du, dass muss man beides können, nicht nur arbeiten.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Silvio R: Was hast Du Dir erhofft, das er für Dich tun könnte?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Annemarie M: Also, dass er mal aufhört zu saufen (?) Ja das haben wir, ich hatte ja noch Geschwister, das haben wir immer gehofft. Aber die Hoffnung ist bald verflogen. Weil er im Jähzorn immer wieder alles zusammengeschlagen hat und uns zusammengeschlagen hat, ist unsere Hoffnung bald mal verflogen. So lange er gelebt hat und so lange er bei uns war… Er hatte ja drei Frauen. Und später als ich etwa 15 war, heiratete er nochmal eine Frau. Es hat dann mal geheissen, er habe sich gebessert. Da habe ich gesagt: „Ja, einen alten Baum kann man nicht umpflanzen. Ihr müsst mal aufhören. Dieser Mann ändert sich nie.“ – Er hat sich aber auch nie gebessert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Silvio R: Mit meiner Mutter hatte ich einfach ein spezielles Verhältnis, ziemlich symbiotisch. Sie war für mich da, ich für sie. Ich habe eigentlich die Vaterrolle etwas übernommen. Bei mir war es einfach so, dass auch von ihr die Erwartung oder die Hoffnung da war, dass ich (schulisch) mitkomme und sie gesagt hat: „Es kann doch nicht sein, dass wenn ich Dir sage: „Bring das und das ins Wohnzimmer.“ Und du legst es im Gang hin und nach einer Stunde stehts immer noch dort. Das kann doch nicht sein. Du kannst ganze Theater-Rollen im Kopf behalten und das vergisst du.“ Und ich konnte ihnen das nicht klarmachen. Und das ist auch heute immer noch schwierig. Ich konnte es einfach nicht klarmachen, dass ein Unterschied besteht zwischen dem Lang- und dem Kurz-Zeit-Gedächtnis. Und das ist eben wirklich grauenhaft schlecht bei mir, das gebe ich zu. Wenn mir jemand vor fünf Minuten gesagt hat, wie er heisst, weiss ich das nicht mehr. Aber in zwei oder drei Stunden fällts mir dann wieder ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Peter W: Ob ich einen Wunsch habe? Dass er länger lebt. Das war mein Wunsch. Aber er ist schon lange gegangen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Assistent: Was ist schon lange gegangen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Peter W: Er ist gestorben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Assistent: Dein Pappa?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Peter W: Ja. Das macht mich einfach traurig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="500" height="306"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/8y2WW3qYoqM?fs=1&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;color1=0x5d1719&amp;amp;color2=0xcd311b"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/8y2WW3qYoqM?fs=1&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;color1=0x5d1719&amp;amp;color2=0xcd311b" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="500" height="306"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Silvio R: Ich habe ja auch eine 6-jährige Heimerfahrung gemacht. Und im zweiten Heim ist es wirklich auch nur darum gegangen… Das waren Schwer-Erziehbare, in Regensberg. Und die wollten mich abhärten. Die haben mir auch Angst gemacht und so weiter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Interviewer: Und Du wolltest abgehärtet werden?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Silvio R: Nein, überhaupt nicht, überhaupt nicht! Im Gegenteil. Ah ja, das stimmt schon. Auf jeden Fall. Aber das mit dem Wohnzimmer stimmt nicht ganz. Nein, aber das ist schon richtig. Denn ich habe gefunden, dass es genug harte Kerle auf der Welt gibt, gewissenlose Menschen. Ich will das gar nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Interviewer: Wer hat erfahren, dass seine Eltern Freude haben, wenn er eine Freundin oder einen Freund hat? Wer hat eher das Gegenteil erlebt? Oder wart Ihr immer ein Herz und eine Seele in dieser Frage?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Roger S: Oh nein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Interviewer: Wie ist das bei den verschiedenen Leuten?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Joel T: Naja, meine Eltern hatten auch keine Freude an meiner Freundin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Interviewer: Nicht?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Joel T: Nein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Interviewer: Und Du schon?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Joel T: Ja… jetzt gegen Ende vielleicht auch nicht mehr so sehr. Sie hat dieses und jenes verlangt. Ja, dann hatten sie eigentlich schon recht. Am Anfang hatten sie nicht so recht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Interviewer: Und heute würdest Du sagen, Du hättest es nicht versuchen sollen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Joel T: Nein, heute würde ich sagen, hätte ich es eher nicht probieren sollen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Roger S: Also bei mir ist es jetzt einfach so, dass sie… dass sie jetzt mit Mühe und Not Maria akzeptieren kann. Und jetzt wo wir in Vättis oben wohnen so oder so. Und ich denke viele Mütter müssen da, auch wenn es weh tut, sich mal in den Arsch kneifen und die Jungen oder die Töchter loslassen. Und loslassen, das ist bei den Müttern das schwierige Problem. Das können sie nicht. Sie können nicht loslassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Silvio R: Das stimmt schon, aber umgekehrt war es eben auch so. Ich konnte auch nicht loslassen. Wenn meine Mutter mal wegging und sie nicht anrief, zu der Zeit, zu der ich dachte, dass sie anrufen würde, dann habe ich schon den Umfallwagen gesehen und alles zusammen, dass da irgendwas passiert ist. Und umgekehrt auch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jürg I: Meine Mutter hat früher gesagt, ich könne nicht alleine wohnen. Dann hab ich mir gedacht: So, jetzt hau ich Euch übers Ohr. Jetzt zeig ich es Euch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Assistent: Und was hast Du dann gemacht?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jürg I: Als wir in Brunnen waren, habe ich mir kurz die Wohnschule angeschaut. Dann habe ich mich für die Wohnschule angemeldet. Jetzt bin ich in der Wohnschule.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Interviewer: Und jetzt ist Deine Mutter auch zufrieden?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jürg I: Ja.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Interviewer: Obwohl sie nicht recht hatte? Manchmal sind wir ja froh, wenn wir etwas lernen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jürg I: Jetzt sieht sie’s dann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Interviewer: Wolltest Du bei einer Familie wohnen, oder wollte Deine Familie, dass Du bei einer Familie wohnst?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Elisabeth E: Schon eher meine Eltern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Interviewer: Deine Eltern. Du wolltest nicht so?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Elisabeth E: Am Anfang hatte ich etwas Mühe. Aber nachher bin ich gerne zu den Grafen gegangen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Interviewer: Also hatten sie recht?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Elisabeth E: Ja sie hatten eigentlich schon recht. Doch, sie hatten recht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Annemarie M: (…) Sie sind ja beide nicht bei mir aufgewachsen. Oder, sie sind in einer anderen Familie. Als sie 20 war, hat sie mich gesucht. Und dann haben sie mich dann auch gefunden. Dann hat sie immer wieder nach dem Vater gefragt. Unter anderem hat sie immer wieder gefragt: „Hast Du Fotos?“ Dann hab ich gesagt: „Nein Rahel, ich hab keine Fotos mehr, ich hab alle zerrissen.“ „Ja warum denn?“ Da hab ich gesagt: „Weil ich nicht mehr daran erinnert werden wollte.“ Und nachher habe ich sie dann auch immer wieder gefragt, nach der Familie… Als ich sie mal etwas gefragt habe, wurde sie wütend. Dann habe ich sie gefragt: „Warum wirst Du jetzt wütend?“ „Naja, weisst Du… Du gibst mir ja auch nicht richtig Antwort.“ Da hab ich gesagt: „Doch, Rahel, bei dem, was ich noch weiss, habe ich Dir immer eine Antwort gegeben.“ Nachher hab ich mal zu ihr gesagt: „Weisst Du, jetzt machen wir einen Kompromiss: Wenn ich was von Dir wissen möchte, dann komme ich und frage Dich. Und wenn Du von mir etwas wissen willst, dann fragst Du mich.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Assistent: Warum sind denn die Kinder nicht bei Dir aufgewachsen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Annemarie M: Weil ich sie nicht… Weil ich keine Hilfe hatte. Meine Familie hat einfach gesagt… Meine Mutter hat immer wieder gesagt: „Warum hast Du nicht abgetrieben? Warum hast Du es mir nicht gesagt?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Roger S: Früher, als ich noch in Horgen gewohnt habe, habe ich mich nicht so wohl gefühlt wie jetzt, wo ich in Vättis wohne. Aber ein 8-Zimmer-Bauernhaus mit Scheune, das man mit einem Kachel-Ofen heizen muss, macht sehr viel Arbeit. Jetzt musste ich neulich Holz bestellen. Und das Holz deponieren. Schneiden, das geht mit einer Schneid-Maschine schon. Also ich kann mit der Motor-Säge umgehen. Aber Spalten muss ich jetzt auch lernen. Oder mir jemanden suchen, der mir das Holz spaltet, solche Sachen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Interviewer: Sind alle froh, wenn Du das lernst?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Roger S: Also meine Mutter hat riesige Angst. Sie sagte: „Fass mir diese Motor-Säge nicht an! Du hast nur eine Hand. Und wenn Du diese Hand auch noch abhaust, dann hast Du gar keine Hand mehr!“ Ich höre sie heute noch. Aber ich fühle mich wohl dort oben. Pudelwohl. Wir können laut sein dort oben. Wir können… was können wir noch? Wir können es geniessen dort oben. Es ist einfach extrem schön. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Silvio R: Seit frühester Kindheit hatte ich den Wunsch, Auto zu fahren. Also wenn ich krank war musste sie mir nur einen Pfannen-Deckel ans Bett bringen und das war dann mein Lenkrad. Und dieser Wunsch war so stark. Ich konnte mir das aber erst mit 30 erfüllen, weil ich dann etwas Geld verdient habe mit einer Diashow. Und da haben einfach sehr viele gesagt: „Ja aber Du bist doch immer so zerstreut.“ Die haben einfach gemeint, das sei beim Autofahren auch so. Und da bin ich einfach wirklich unglaublich glücklich, dass ich mich da durchgesetzt habe. Ich hab einfach gesagt: „Ich will autofahren!“ Ich meine, immerhin habe ich meine Mutter 6 Jahre lang gepflegt und wir waren sehr auf das Auto angewiesen. Denn rollstuhlgängige Sachen liegen ja nicht um die Ecke. Da bin ich also richtig stolz, dass ich mich durchgesetzt habe. Ich verstehe aber auch die Bedenken meiner Mutter. Denn ich war wirklich zerstreut, so wie man sich einen zerstreuten Professor vorstellt. Immer in Gedanken wo anders. Und ich habe gesagt: „Hör zu, ich lebe so gerne, dass ich einfach aufmerksam bin beim Autofahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Elisabeth E: Jedes Mal wenn ich nach Hause gehe, geniesse ich meinen Vater. Dann kann ich immer mit ihm jassen und Tschau Sepp (Schweizer Version von Mau Mau/Neunerln) spielen. Dann habe ich immer Freude. Ich habe ihn sehr gerne, meinen Vater.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Texteinblendung: Wir danken den Mitgliedern der Gruppe Mitsprache für das Gespräch. / SL-TV 2010&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gruppe Mitsprache&lt;br /&gt;C/o Bildungsklub Pro Infirmis Zürich&lt;br /&gt;Hohlstrasse 560&lt;br /&gt;8048 Zürich&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.gruppe-mitsprache.ch"&gt;www.gruppe-mitsprache.ch&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1359035870859924678-187007078484861294?l=selbstbestimmtlebentv.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://selbstbestimmtlebentv.blogspot.com/feeds/187007078484861294/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://selbstbestimmtlebentv.blogspot.com/2010/08/deine-bedurfnisse-meine-bedurfnisse.html#comment-form' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1359035870859924678/posts/default/187007078484861294'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1359035870859924678/posts/default/187007078484861294'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://selbstbestimmtlebentv.blogspot.com/2010/08/deine-bedurfnisse-meine-bedurfnisse.html' title='Deine Bedürfnisse, meine Bedürfnisse'/><author><name>David Siems</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12116612408861687479</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_3wxzRHSwko0/SxkK79FstQI/AAAAAAAAAFs/ce9WLxxp6ME/S220/Bild_11065_1260967080241_1111591188_800017_7291402_n.jpg'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1359035870859924678.post-3332135739558565844</id><published>2010-08-17T23:00:00.001+02:00</published><updated>2010-08-17T23:10:30.493+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gewalt'/><title type='text'>Ein Beispiel für institutionelle Gewalt: „Krawatten-Szene“ aus „Üsi Badi“</title><content type='html'>Dank dieses Vorfalles in der Doku-Serie "Üsi Badi" konnten für einmal auch nichtbehinderte Menschen sehen, wie es in Heimen zu und her geht.&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;object height="306" width="500"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/q0cDtf17QRE?fs=1&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;color1=0x5d1719&amp;amp;color2=0xcd311b"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/q0cDtf17QRE?fs=1&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;color1=0x5d1719&amp;amp;color2=0xcd311b" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="500" height="306"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ausschnitt aus „Üsi Badi“ vom 09. August 2010. Quelle: Schweizer Fernsehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir befinden uns im Wohnwagen von Niklaus&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erzählerin: Für so eine Gelegenheit hat Niklaus extra eine Krawatte eingepackt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Niklaus: Das hat der Markus noch nie gesehen! Das hat er noch nie gesehen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Betreuer: Meinst du, du übertreibst ein Bisschen mit der Krawatte?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Niklaus: Weiss nicht...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Betreuer: Hä?!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Betreuer: He, es ist ein Bisschen heiss heute... Ich glaube einmal für die Kamera und nachher... ...lassen wir sie hier. Wir tragen keine Krawatte heute. Es ist viel zu heiss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erzählerin: Der Niklaus ist enttäuscht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Niklaus: Ich muss sie wieder ausziehen, hat er gesagt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir sind im Studio von SL-TV.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;David Siems: Diese Szene ist ein typisches Beispiel für alltägliche, institutionelle Gewalt und zwar gleich aus zwei Gründen: Zum Einen mischt sich der Betreuer in etwas ein, das ihn nicht das Geringste angeht. Es ist für ihn eine Selbstverständlichkeit, dass er einem erwachsenen Mann solche Vorschriften machen kann, nur weil dieser behindert ist und er selber nicht. Zum anderen macht er es eben auf eine ganz hinterhältige, unehrliche Weise: Er gibt sich kumpelhaft und locker und anstatt gleich zu sagen, dass er Niklaus die Krawatte verbietet, versucht er zuerst ihm mit seiner Suggestiv-Frage die Krawatte madig zu machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Szene wirkt auf nichtbehinderte Menschen vielleicht harmlos, aber das ist eine der klassischen Methoden, mit der die Persönlichkeit von behinderten Menschen in Institutionen unterdrückt und langfristig kaputt gemacht wird. Man bringt ihnen auf diese Weise bei, dass sie keine Entscheidungen treffen können und auf die Institution angewiesen sind. Das merkt man auch daran, dass Niklaus gar nicht versucht, zu widersprechen. Er hat gelernt, in der Institution zu überleben.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1359035870859924678-3332135739558565844?l=selbstbestimmtlebentv.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://selbstbestimmtlebentv.blogspot.com/feeds/3332135739558565844/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://selbstbestimmtlebentv.blogspot.com/2010/08/ein-beispiel-fur-institutionelle-gewalt.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1359035870859924678/posts/default/3332135739558565844'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1359035870859924678/posts/default/3332135739558565844'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://selbstbestimmtlebentv.blogspot.com/2010/08/ein-beispiel-fur-institutionelle-gewalt.html' title='Ein Beispiel für institutionelle Gewalt: „Krawatten-Szene“ aus „Üsi Badi“'/><author><name>David Siems</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12116612408861687479</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_3wxzRHSwko0/SxkK79FstQI/AAAAAAAAAFs/ce9WLxxp6ME/S220/Bild_11065_1260967080241_1111591188_800017_7291402_n.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1359035870859924678.post-2660987699573182176</id><published>2010-08-16T00:38:00.004+02:00</published><updated>2010-08-25T13:33:04.156+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hilfsmittel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='6. IV-Revision'/><title type='text'>Thomas Schmidhauser deckt die Machenschaften des BSV‘s auf</title><content type='html'>Bei der Publikumsfragenrunde an einer Konferenz von HÖREN SCHWEIZ am 28.5.2010 in Biel, berichtete Thomas Schmidhauser, damals Zentralkassier von PRO AUDITO, wie die Unterstützung dieses Vereins für die BSV-Politik zustande kam.&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="500" height="306"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/U0wIm8CzHko?fs=1&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;color1=0x5d1719&amp;amp;color2=0xcd311b"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/U0wIm8CzHko?fs=1&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;color1=0x5d1719&amp;amp;color2=0xcd311b" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="500" height="306"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir befinden uns an einer Podiums-Diskussion zum Thema „Staatseinkauf von Behinderten-Hilfsmitteln“ (Hörgeräte, Rollstühle etc.) Anfang Juni 2010&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Moderator: Herr Rossier, danke. Das Wort hat der Herr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Thomas Schmidhauser: Mein Name ist Thomas Schmidhauser. Ich war sieben Jahre lang Zentral-Sekretär von Pro Audito Schweiz und bin seit drei Jahren Zentral-Kassier dieser Organisation. Ich trete per Delegierten-Versammlung nächsten Samstag zurück und zwar aus zwei Gründen: Weil ich es nicht verantworten kann, dass Pro Audito Schweiz monatlich 25‘000 – 40‘000 Franken IV-Gelder an eine Lobbyistin auszahlt. Ich woltle eigentlich nicht über das Lobbying sprechen, aber das Votum von Herrn Rossier hat mich doch ein Bisschen herausgefordert. Es ist, wie man es auch sachlich darstellt, in der öffentlichen Meinung etwas Unglaubliches, dass man IV-Gelder für Lobbyisten einsetzt. Natürlich können Sie sagen: „ Ja, auch Phonak hat Lobbyisten, und die Akustiker-Verbände haben Lobbyisten.“ Das ist aber nicht das Gleiche. Das wird von der öffentlichen Meinung akzeptiert. Privat-wirtschaftliches Geld kann so eingesetzt werden. Wir auf der Behinderten-Seite brauchen das nicht, weil wir ein grundsätzliches Wohlwollen haben. Und das ist nun wirklich in diesem Falle zum ersten Mal nicht mehr richtig gelaufen. Und aus diesem Grund trete ich zurück. Und ich habe mich auch in der Öffentlichkeit gegen dieses Lobbying von Pro Audito Schweiz ausgesprochen. Das zweite ist dass es…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Yves Rossier (Chef Bundesamt für Sozialversicherungen): Was hat das damit zu tun? Entschuldigung, wir haben das so angesprochen. Ich sehe nicht, was das mit dem Thema zu tun hat. Ich hab Sachen gesehen, die Sie geschrieben haben – ich bin froh, dass ich endlich sehe wer Sie sind – die sind wirklich skandalös, mir und meinem Amt gegenüber. Ich würde Ihnen empfehlen, dass wir das entweder persönlich besprechen. Nicht heute, ich habe keine Lust. Ich sehe, das hat nichts mit dem Thema zu tun. Es geht um Sachen und Argumente. Und ich sage Ihnen nochmals: Die IV, IV-Gelder finanzieren keine Lobby-Arbeit. Dass Behinderten-Organisationen mit Lobbyisten arbeiten, das ist Ihr Problem. Solange sie nicht nur von IV-Geldern subventioniert sind, sehe ich da überhaupt kein Problem. Wir haben das schon erwähnt. Ich finde Ihre Intervention deplatziert. Vor allem, dass Sie hier her eingeladen wurden. Und wenn Sie das direkt besprechen wollen, dann machen wir es. Aber dann müsste ich es auch gezielt und direkt mit Ihnen machen, Herr Schmidhauser.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Thomas Schmidhauser: Ja, ich glaube aber ich habe das absolut gleiche Recht über diese Sache zu sprechen, wie Sie vorhin sie dargestellt haben. Also das können Sie so natürlich auch nicht, mir einfach das Wort nicht erteilen. Ich hab gesagt, ich hätte nichts über das Lobbying gesagt, es wurde aber erwähnt. Und ich war immer dabei. Ich war im September 2009 dabei, als der damalige Abteilungs-Leiter IV (Alard du Bois Raymond) Pro Audito Schweiz ganz klar beauftragt hat, Mit der „Informations-Arbeit“, in Anführungs-Zeichen, in dieser Sache tätig zu werden. Ich möchte nicht länger werden, ich muss nur auf der anderen Seite noch sagen: Was eigentlich viel schlimmer ist, ist dass es so aussieht, als ob die Hörbehinderten hinter dieser ganzen Sache stehen würden. – Hinter dem staatlichen Einkauf und hinter der Struktur-Veränderung der Hörgeräte-Versorgung. Und das ist nicht so. Die grosse Mehrheit der Hörbehinderten will genau die Struktur erhalten, wie sie ist. Man kann natürlich immer Einsparungen erzielen. Sie haben das ja auch gemacht, in den vergangenen zehn Jahren. Uns liegt nur daran, dass die Einsparungen nicht einseitig auf Kosten der Hörbehinderten passieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Yves Rossier: Da sind wir uns einig. Nur in diesem Punkt! Beim Rest überhaupt nicht!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Thomas Schmidhauser: Oke, aber das ist wichtig!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Applaus)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Texteinblendung: Auf die Aussagen Thomas Schmidhausers wurde in der Diskussion leider nicht mehr näher eingegangen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quelle: &lt;a href="http://www.hoerenschweiz.ch/"&gt;hörenschweiz&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Vollständige Diskussion: &lt;a href="http://www.youtube.com/user/hoerenschweiz"&gt;Youtube-Kanal von hörenschweiz&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1359035870859924678-2660987699573182176?l=selbstbestimmtlebentv.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://selbstbestimmtlebentv.blogspot.com/feeds/2660987699573182176/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://selbstbestimmtlebentv.blogspot.com/2010/08/thomas-schmidhauser-deckt-die.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1359035870859924678/posts/default/2660987699573182176'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1359035870859924678/posts/default/2660987699573182176'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://selbstbestimmtlebentv.blogspot.com/2010/08/thomas-schmidhauser-deckt-die.html' title='Thomas Schmidhauser deckt die Machenschaften des BSV‘s auf'/><author><name>David Siems</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12116612408861687479</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_3wxzRHSwko0/SxkK79FstQI/AAAAAAAAAFs/ce9WLxxp6ME/S220/Bild_11065_1260967080241_1111591188_800017_7291402_n.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1359035870859924678.post-7100997401239528105</id><published>2010-08-13T05:00:00.002+02:00</published><updated>2010-08-13T05:03:31.661+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='berufliche Integration'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='6. IV-Revision'/><title type='text'>IV-Revision 6a: Weltfremdes Integrations-Programm</title><content type='html'>Liebe Zuschauerinnen und Zuschauer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit der IV-Revision 6a sollen 16‘000 IV-Rentner in den Arbeitsmarkt integriert werden. Das ist ein sehr ehrgeiziges, um nicht zu sagen unrealistisches Ziel. Trotzdem sind die Linken damit einverstanden. Und auch wenn die Behinderten-Organisationen das Ganze heftig kritisieren, sind auch sie scheinbar nicht bereit, ein Referendum zu ergreifen. Und deshalb wollen wir uns heute mal etwas näher mit diesem Thema befassen.&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;object height="306" width="500"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/qq7JdPyJAUQ?fs=1&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;color1=0x5d1719&amp;amp;color2=0xcd311b"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/qq7JdPyJAUQ?fs=1&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;color1=0x5d1719&amp;amp;color2=0xcd311b" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="500" height="306"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Abenteuerliche Gutachten&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;IV-Anträge werden ja von den Regionalen ärztlichen Diensten RAD begutachtet und ich habe hier mal so ein Gutachten, also ein Auszug aus so einem Gutachten aus dem Kanton St. Gallen. Den ich Ihnen jetzt mal vorlesen möchte:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;„(…) Sei aus psychiatrischer Sicht eine Arbeitsfähigkeit von 50% für eine körperlich adaptierte Tätigkeit, ohne übermässigen Stress und Zeitdruck, ohne Publikumsverkehr, ohne erhöhtes Konflikt-Aufkommen, ohne Schichtarbeit und mit der Möglichkeit zu unüblichen Pausen, anzunehmen. (…)“ „(…) Ungeeignet seien körperliche Schwerarbeiten mit Heben und Tragen von Gewichten über 30 Kilogramm, sowie solche mit monotonen Zwangshaltungen der Lenden-Wirbelsäule. Insgesamt resultiere eine 50%ige Arbeitsfähigkeit.“&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie haben es gehört, dieser Mensch sollte nicht mehr körperlich arbeiten. Ich hab mir daher überlegt, ob man ihn vielleicht zum Buchhalter umschulen könnte, und habe auf jobs.ch, das ist nach eigenen Angaben der grösste Stellen-Markt der Schweiz, nach einer 50%-Buchhalter-Stelle in der Region Ostschweiz gesucht. Denn ich denk mir, da braucht er nicht schwer zu heben und Kunden-Kontakt hat er wahrscheinlich auch nicht als Buchhalter. Also nicht viel. Ich hab eigentlich nichts gefunden, offen gestanden. Es gab nur zwei Einträge. Das Eine war gar keine Buchhalter-Stelle. Da gab es irgend einen Fehler in der Suchfunktion. Und das andere war eine Stelle, die spezielle Kenntnisse in Immobilien-Buchhaltung und eben auch langjährige Berufserfahrung in diesem Bereich forderte. Von daher muss man sagen: Bei dieser Wirtschafts-Lage ist es Quatsch, solche Leute auf den Stellen-Markt zu schicken. Und sowieso… Ich meine, auch wenn wir in der Hoch-Konjunktur wären: Sie glauben doch nicht, dass Sie einen Arbeit-Geber finden, der Ihnen erlaubt, unregelmässige Pausen zu machen, wenn Ihnen das gerade in den Kram passt, das ist Quatsch. Das ist ja auch nicht unbedingt der Sinn. Die freie Wirtschaft ist ja kein Wohltäter-Verein. Als Unternehmer muss man schauen, dass der Laden rentabel ist. Das ist ja auch verständlich. Und da kann man dieses Ausmass an Rücksicht, das da im Gutachten beschrieben wird, wahrscheinlich gar nicht nehmen. So traurig das ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;„Schein-Valide“&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja Sie sehen, die Fachleute haben nicht wirklich viel Ahnung von der Realität des Arbeits-Marktes. Die dürfen sie aber auch nicht haben, denn scheinbar ist es so, dass die IV die Gutachten manipuliert. Sprich: Dass Gutachter, wenn sie ein Gutachten fällen, dass zu sehr zu Gunsten des Versicherten ist, dass man dann denen droht, dass sie das nachbessern sollen, weil sie sonst keine Gutachter-Aufträge mehr bekommen. Eine Massnahme um Kosten zu sparen von der IV, die natürlich, ich würde sagen illegal ist. Also ich kann mir nicht vorstellen, dass das so legal ist. Es wird ja immer von IV-Missbrauch gesprochen. In diesem Fall ist es eigentlich die IV, die sich sehr kriminell verhält. Und obwohl das jetzt aufgeflogen ist, Dank einem Artikel im Beobachter, will das ja niemand zur Kenntnis nehmen. Das wird nicht an die grosse Glocke gehängt. Warum auch? Dann könnte man ja auf die Idee kommen, dass das Hauptproblem nicht in den Schein-Invaliden besteht, sondern in den Schein-Validen. Also in Menschen die als arbeitsfähig deklariert werden, es aber eigentlich gar nicht sind und Anspruch auf Rente hätten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Leere Worte&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So, dann möchte ich noch einen kleinen Rückblick mit Ihnen machen auf die 5. IV-Revision. Da gab es ja ein Referendum. Wir konnten darüber abstimmen. Und damals hat Nationalrat Otto Ineichen ein Projekt vorgestellt, die Job-Passerelle. Sein Versprechen war, mit diesem Projekt 3‘000 Stellen für diese behinderten Menschen zu schaffen, die mit der 5. IV-Revision keinen Renten-Anspruch mehr haben. Dieses Projekt hat sich mittlerweile als totaler Flop entpuppt. Denn es wurden nicht 3‘000 Stellen geschaffen, es waren am Ende nur gerade 30. Wenn ich mir das jetzt so vor Augen führe, diese Geschichte mit der Job-Passerelle und auch wie da heute wieder von Integration gesprochen wird, und so weiter, dann bekomm ich einfach den Eindruck, dass dieses ganze Gerede von Integration eigentlich nur Propaganda ist. Leere Propaganda, um diese Revisionen einfach durchwinken zu können und die Behinderten aus der IV kippen und an die Gemeinden abschieben zu können. Weil die Gemeinden dann ja über die Sozial-Hilfe für sie aufkommen müssen. Damit wird ja kein Problem gelöst. Dann tragen eben die Gemeinden die Kosten. Das zahlt ja auch der Steuerzahler. Das bringt ja nichts. Die Gemeinden werden dann wahrscheinlich auch nach Ticks suchen, wie sie diesen „Kosten-Faktor“ Behinderte wieder irgendwohin abschieben können. Es ist völlig sinnlos. Das Ganze bringt überhaupt nichts, bringt uns keinen Schritt vorwärts. Ich frage mich wie lange es noch geht, bis da die Leute endlich mal aufwachen und endlich mal einsehen, was hier abläuft. Ich meine, wo leben wir hier eigentlich? Die IV fälscht Gutachten, die Politiker verschieben Kosten hin und her… Probleme werden verwaltet, sie werden nicht gelöst. Und so kann man kein Land führen. Also in meinen Augen. Das geht einfach nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch wenn die Fakten ziemlich eindeutig sind, muss man doch sagen: Es wird wahrscheinlich kein Referendum geben. Der Wille ist einfach nicht da. Darum werden diese 16‘000 Menschen auf der Strasse landen, werden an die Gemeinden abgeschoben und dort Sozial-Hilfe beziehen. Wir können daran nichts mehr ändern, so wie es scheint. Es sei denn, es stellt sich irgendwo noch ein überraschender Sinneswandel ein und genügend Kräfte kommen zusammen für ein Referendum. Vielleicht passiert da ja noch ein Wunder, kann ja sein. Ich glaube nicht so sehr daran. Mir war es trotzdem wichtig, das mal zu kommentieren. Immerhin: Es geht um 16‘000 Leute, 16‘000 Existenzen. Das darf man nicht einfach totschweigen, dass die jetzt auf der Strasse landen. Das geht nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann möchte ich Ihnen zum Abschluss noch einen kleinen Tipp geben. Wenn Sie sich für alle diese Betrügereien, die da in Zusammenhang mit der IV laufen, interessieren, dann empfehle ich Ihnen den Blog „Gesellschaft, Behinderung und die Invalidenversicherung“. Die Adresse lautet ivinfo.wordpress.com. Danke für Ihre Aufmerksamkeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://ivinfo.wordpress.com"&gt;Gesellschaft, Behinderung und die Invalidenversicherung&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1359035870859924678-7100997401239528105?l=selbstbestimmtlebentv.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://selbstbestimmtlebentv.blogspot.com/feeds/7100997401239528105/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://selbstbestimmtlebentv.blogspot.com/2010/08/iv-revision-6a-weltfremdes-integrations.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1359035870859924678/posts/default/7100997401239528105'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1359035870859924678/posts/default/7100997401239528105'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://selbstbestimmtlebentv.blogspot.com/2010/08/iv-revision-6a-weltfremdes-integrations.html' title='IV-Revision 6a: Weltfremdes Integrations-Programm'/><author><name>David Siems</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12116612408861687479</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_3wxzRHSwko0/SxkK79FstQI/AAAAAAAAAFs/ce9WLxxp6ME/S220/Bild_11065_1260967080241_1111591188_800017_7291402_n.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1359035870859924678.post-5959059305922645701</id><published>2010-07-27T14:27:00.006+02:00</published><updated>2010-07-27T16:21:00.257+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gleiche Rechte'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Schulische Integration / Integrativer Unterricht'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Barrierefreiheit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Persönliche Assistenz'/><title type='text'>Behinderung und Selbstbestimmtes Leben in Europa?</title><content type='html'>Beitrag aus „Zoom Europa" vom 18. Februar 2009 auf ARTE.&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Teil 1: Inklusive Schule in Italien&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object height="306" width="500"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/q8MySHNp7ew&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1?color1=0x5d1719&amp;amp;color2=0xcd311b"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/q8MySHNp7ew&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1?color1=0x5d1719&amp;amp;color2=0xcd311b" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="500" height="306"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir sind im Studio von „Zoom Europa“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Moderatorin: Anfang dieses Jahres ist das UN-Abkommen zum Schutz der Menschen mit Behinderungen in Kraft getreten. Es verbietet jede Art der Diskriminierung. Menschen mit Handicap wird das Recht auf ein unabhängiges, selbstbestimmtes Leben, auf sozialen Schutz und Zugang zu Bildung zugesagt. Dieses Abkommen, dass derzeit von den EU-Mitgliedsstaaten ratifiziert wird, ist überfällig, denn Lebenssituati-onen vieler Behinderter in Europa, ist weit von dem entfernt, was die UN will. So hat ein behindertes Kind Pech, wenn es in Deutschland zur Welt kommt. Denn bei uns muss es in der Regel nach der Grund- in die Sonderschule. Dabei erhalten 80% der Kinder und Jugendlichen, die diese Schulen besuchen, kei-nen qualifizierten Schulabschluss. Chancengleichheit sieht anders aus und wird bereits in Italien seit über 30 Jahren praktiziert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir sehen nun einen jungen italienischen Mann im Elektro-Rollstuhl, der zunächst Frühstückt und sich anschliessend auf den Schulweg macht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Off-Stimme: Jede noch so alltägliche Geste erfordert eine Menge Organisation. Der 18 jährige Luca leidet von Geburt an unter Muskelschwund. Aber sein Vorteil ist: Er lebt in Italien, dem europäischen Land mit der besten Integration von Behinderten ins Schulsystem, von der Grundschule bis hin zum Gymnasium. Zwei Prozent der Behinderten müssen nämlich eine allgemeine Schule besuchen. Für Lucas Vater immerhin etwas.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lucas Vater: Wir bringen Luca jeden Morgen her. Wie andere Schulen in Italien ist sie behindertengerecht ausgestattet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir sehen Luca mühelos durch die Räumlichkeiten er Schule fahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Luca: Ich fühle mich an diesem Gymnasium sehr wohl. Es ist sehr behindertengerecht eingerichtet. Ich komme ohne Probleme von einem Klassenzimmer ins andere und wenn ich einen Stock höher muss, be-nutze ich den Aufzug. Ich fühle mich sehr gut integriert. Es gibt immer Freunde, die mir helfen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Off-Stimme: Diese Schule ist eine der fortschrittlichsten in Rom. Die Integration wird von Konrektor Ottavio Fattorini koordinier.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ottavio Fattorini: Behinderte Schüler werden bei uns zusätzlich von Sonderpädagogen betreut. Dank ihrer Hilfe werden sie voll und ganz ins Schulleben integriert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir sehen nun die versammelten Sonderpädagogen der Schule.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Off-Stimme: Und das sind die Sonderpädagogen. Insgesamt 93‘000 auf 190‘000 geistig und körperlich Behinderte. Also ein Pädagoge für zwei Schüler. Für jeden einzelnen entwickeln sie persönliche Ziele. Während Behinderte früher in psychiatrischen Kliniken wie dieser untergebracht wurden, besteht seit 1977 die gesetzliche Pflicht, sie ins klassische Schulsystem zu integrieren. Und zwar voll und ganz. Sogar in den theoretischen Fächern geht es um das Anderssein, wie hier im Philosophie-Unterricht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Philosophie-Lehrer (zu seinen Schülern): Normalität gibt es im Grunde gar nicht. Jeder trägt etwas Neues in sich, etwas Besonderes. Und es ist die Aufgabe der Gesellschaft, die Besonderheiten jedes Einzelnen zu respektieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Off-Stimme: Im Schwimmbad. (Bademeister pfeift) Dieser Pfiff ist nicht das Ende eines Wettkampfes, sondern er fordert die Schüler im Leistungskurs Sport auf, die Behinderten zu unterstützen. Gegenseitige Hilfe wird hier grossgeschrieben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ottavio Fattorini: Das sind die Schüler der Sport-Sektion. Sie beteiligen sich zusätzlich zum Sportunter-richt auch am Schwimmunterricht für die behinderten Schüler. Sie sind in einem Becken. Sie helfen den behinderten Schülern, schwimmen zu lernen. Natürlich unter der Verantwortung des Sportlehrers, der zugleich ein Sonderpädagoge ist. Bei dieser Tätigkeit sind die behinderten Schüler vollständig integriert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Off-Stimme: Die Kosten für die intensive Betreuung: 400 Euro für jeden Behinderten je Stunde. Das Bei-spiel der körperlich und geistig behinderten Emanuela zeigt, dass es sich lohnt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schwimmlehrerin: Das ist das Ergebnis unserer Arbeit. Emanuela kann schwimmen, ohne gehalten zu werden. Weiter so Emanuela. Der Mund schaut aus dem Wasser heraus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Off-Stimme: Doch geschult wird nicht nur die Motorik, sondern auch der körperliche Ausdruck. Jeder Schüler muss eine Situation nachspielen. Emanuelas Ziel ist es, vor den anderen zu sprechen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Emanuela: Ich fühle mich wohl. Man hat mir hier schon viele Sachen beigebracht, die ich vorher noch nicht konnte, die ich an anderen Schulen nicht gelernt habe. Ich kann an einen anderen Platz gehen, wenn der Lehrer mich darum bittet. Ich kann alles zeigen, was ich kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Off-Stimme: Luca möchte Filmkritiker werden. Auf diesem Gymnasium kann er sich in klassischer Lite-ratur spezialisieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Luca: Weil ich diese Schule besuchen darf, habe ich die Chance auf eine gute Ausbildung für meine Zu-kunft. Ich lerne mit anderen zusammen zu sein und mich mit ihnen auseinander zu setzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Off-Stimme: Seine beruflichen Träume zu verwirklichen, das scheint hier für einen behinderten Schüler nicht mehr unmöglich zu sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lucas Vater: Es gibt Dinge, die noch verbessert werden müssen. Schulen wie diese gibt es nämlich nicht überall in Italien. Das System ist nicht perfekt, aber im Grossen und Ganzen funktioniert es recht gut. Es ist ein Vorbild für andere Länder.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Off-Stimme: Jedem seine Herausforderung. Die des Autisten Nicolo bestand darin, singen zu lernen. Er hat es geschafft - zum ersten Mal in seinem Leben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Teil 2: Wie Eltern von Kindern mit Down-Syndrom in Grossbritannien unterstützt werden&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object height="306" width="500"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Ym3QC9uYigg&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1?color1=0x5d1719&amp;amp;color2=0xcd311b"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/Ym3QC9uYigg&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1?color1=0x5d1719&amp;amp;color2=0xcd311b" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="500" height="306"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Moderatorin: Damit auch behinderte Kinder sich ihre Lebensträume erfüllen können, brauchen sie eine gezielte Förderung. Die muss politisch gewollt sein. Darüber hinaus ist auch ein gesellschaftliches Klima notwendig, das behinderte Kinder und deren Eltern nicht stigmatisiert. Nicht selten werden Eltern, die sich entschieden haben, ein behindertes Kind zur Welt zu bringen, obwohl es noch die Möglichkeit zur Abtreibung gegeben hätte, für verrückt erklärt. Wir brauchen ein Klima, dass beides ermöglicht: Die Abtreibung ohne Schuldzuweisung und Unterstützung für diejenigen, die sich für die Geburt eines Kindes mit Behinderung entscheiden. Zoom Europa hat in Grossbritannien nachgefragt, wie dort Eltern unterstützt werden, die ein Kind mit Down-Syndrom bekommen und was getan wird um den Kindern selber ein normales Leben zu ermöglichen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir befinden uns im Sprachunterricht für behinderte kleinkinder.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Off-Stimme: Erst Buchstaben, dann Worte, immer verbunden mit Zeichen lernen die Kinder mit Down-Syndrom. Makaton, heisst die Sprache, die ihnen das Sprechen lernen erleichtern soll. Wer ist jetzt dran, fragt die Lehrerin. Oliver. Jedes Wort ist ein Fortschritt, der Fortschritt ist langsam. Die meisten hier haben Unterricht schon seit zwei Jahren. Wichtig ist, dass sie früh beginnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sprachlehrerin: Kinder mit Down-Syndrom lernen mit ihren Augen. Sie brauchen visuelle Unterstützung. Wenn ich Hund sage und dazu dieses Zeichen mache, meistens benutz ich auch noch ein Bild, dann haben sie drei verschiedene Möglichkeiten, sich an das Wort zu erinnern. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie es tun, ist grösser wenn sie den Gegenstand sehen, den sie benennen sollen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Off-Stimme: George, Tattys Sohn, leidet am Down-Syndrom und ist Autist. Er ist fünf Jahre alt und geht in eine staatliche Schule, die alle aufnimmt – Behinderte und Nichtbehinderte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mutter: Er hat seine eigene Lehrerin hier, die sich um ihn kümmert, die mit ihm schwimmen geht. Er hat Sprechunterricht jede Woche. Er hat Physiotherapie. Es ist unglaublich, was diese Schule leistet und wie das hilft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Off-Stimme: Acht behinderte Kinder sind in dieser Londoner Vorschule. Die Tolworth-Schule will die Behinderten integrieren, nicht isolieren. Nicht alle Schulen tun dies so vorbildlich, aber Integration statt Isolation ist das Ziel britischer Behindertenpolitik. Ein Ziel, für das die Eltern der Betroffenen kämpften, ein Ziel, das seit Jahren auch Politik und Gesellschaft verfolgen. Es gibt die finanziellen Hilfen unabhängig vom Einkommen der Betroffenen. 70 Euro pro Woche erhält George, 55 Euro Tatty, seine Mutter die ihn betreut. Den Kauf des Kleinwagens finanzierte der Staat. Massnahmen, die darauf abzielen, Kinder und ihre Familien zu integrieren, statt Behindertenheime zu finanzieren und die Last des Alltags erträglicher zu machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mutter: Ich liebe mein Kind über alles. Ich kann mir ein Leben ohne George nicht vorstellen. George hat seinen eigenen Charakter. Er entwickelt sich mit seiner ihm eigenen Langsamkeit und er hat uns beigebracht, was wichtig ist im Leben. 40 Jahre gibt es die Gesellschaft für Down-Syndrom, eine Gesellschaft, deren Mitglieder Angehörige von Betroffenen sind. Seit ihren Anfängen, da sind sich alle einig, hat es enorme Veränderungen gegeben, auch diese:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Susanna Seyman, Gesellschaft für Down-Syndrom: Die Zahl der Frauen, die ihr Kind abtreiben, wenn sie erfahren dass es Down-Syndrom hat, nimmt ab. Ich meine, sie ist immer noch hoch. 92% beenden ihre Schwangerschaft, wenn der Test positiv war. Aber vor ein paar Jahren waren es noch 98%. Es gibt also einen Rückgang von Schwangerschaftsabbrüchen. Diesen Trend bestätigen auch die Telefongespräche, die wir über unsere Help-Line führen. Ein Grund dafür ist, dass die zukünftigen Eltern meinen, dass die soziale Umwelt für ihre Kinder, dass die gesellschaftliche Akzeptanz ihrer Kinder besser geworden ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Off-Stimme: Paula Nono gehört zu denen, die nicht abtrieben. Auch sie hatte einen Test gemacht. Ihren Mann hatte sie spät kennengelernt. Mit 41 haben sie geheiratet. Ein Kind wollten sie beide haben. Paula machte den Test aufgrund ihres Alters. Mit dem Test kam der Schock.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Paula Nono: Natürlich hatten wir Angst. Mein Mann noch ein Bisschen mehr als ich. Nicht so sehr vor dem, was auf uns zukommen würde. Was wird auf das Kind zukommen, wenn wir einmal alt sind oder uns etwas passiert, fragten wir uns. Aber dann fasten wir Mut und entschieden uns für die Geburt. Im Vertrauen darauf, dass es im schlimmsten Fall gesellschaftliche Strukturen gibt, die unser Kind auffangen und es nicht alleine lassen würden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Off-Stimme: Paula hat sich während ihrer Entscheidungsphase immer gut beraten lassen und nie allein gelassen gefühlt. Ihre Entscheidung bereut sie nicht. Die Beratung hatte sie gesucht. Gesetzlich verpflichtet ist dies in Grossbritannien noch nicht, auch wenn die Down-Syndrom Gesellschaft das gerne so hätte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Teil 3: EU-weites Gleichstellungsgesetz: Wo in Europa behinderte Menschen bereits heute gleichgestellt sind&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object height="306" width="500"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/-1SsVfx6XTk&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1?color1=0x5d1719&amp;amp;color2=0xcd311b"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/-1SsVfx6XTk&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1?color1=0x5d1719&amp;amp;color2=0xcd311b" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="500" height="306"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Moderatorin: Aber welche gesellschaftlichen Strukturen gibt es tatsächlich, behinderten Menschen ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen, wenn die eigene Familie, wenn die Eltern nicht mehr helfen können? Nach wie vor heisst es für viele Behinderte dann: Ab ins Heim. Wann sie aufstehen, essen, oder gewaschen werden, entscheiden sie dann nicht mehr selber. Einen Beruf ausüben ist ihnen unmöglich. Nach dem Willen der EU-Komission soll sich das nun ändern. Wir zeigen Ihnen wo es in Europa schon jetzt für behinderte Menschen schwierig ist, den Alltag zu meistern und wo ihnen das Leben leichter gemacht wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Off-Stimme: Jacqueline Schmidt und Rolf Enzlinger sind beide auf den Rollstuhl angewiesen. Sie leidet an Polio, an Kinderlähmung, er ist spastisch gelähmt. Strassburg – eigentlich eine behindertenfreundliche Stadt. Die meisten öffentlichen Gebäude sind barrierefrei, doch bei weitem nicht jedes Geschäft. Oft sind es nur Zentimeter. Dass an den Strassenbahnen Rampen gebaut wurden, das hat Rolf Enzlinger seinem eigenen Engagement zu verdanken. Vor ein paar Jahren hat er mit Gleichgesinnten dafür die Schienen blockiert. Jetzt ist der Zugang zur Bahn ohne fremde Hilfe möglich. Rolf Enzlinger und Jacqueline Schmidt engagieren sich bei der Association de paralisé de france, dem Verband gelähmter Menschen. Sie wehren sich gegen Diskriminierung, fordern für sich auch den gesetzlichen Mindestlohn. Mit rund 600 Euro bekommen sie nicht einmal die Hälfte davon.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jacqueline Schmidt: Behinderte müssen Miete zahlen. Sie zahlen ja nicht weniger, sie zahlen die gleiche Miete wie alle. Dann müssen sie Geld für Lebensmittel ausgeben. Und dazu kommen weitere Kosten, nicht nur medizinische, auch für technische Hilfsmittel. Das muss alles sichergestellt werden. Ein Mindesteinkommen von 600 Eure, wie es derzeit der Fall ist, reicht bei weitem nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Off-Stimme: Gleichfalls in Strassburg will das Europäische Parlament jetzt eine weitreichende Antidiskriminierungs-Richtlinie verabschieden. Niemand soll aufgrund von Alter, Religion, Weltanschauung, sexueller Ausrichtung oder Behinderung benachteiligt werden. Bisher gilt die Regelung nur für den Arbeitsplatz, jetzt soll sie für alle Lebensbereiche gelten. Doch vielen konservativen Politikern geht das zu weit. Sie wollen keine EU-Regelung. Die einzelnen Staaten sollen entscheiden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Thomas Mann, EU-Parlamentarier Europäische Volkspartei: Das können die ganz allein bewerkstelligen. Ein gemeinsames europäisches Bewusstsein haben wir, aber die Umsetzung davon muss in der Kompetenz der Mitgliedsstaaten bleiben. Deswegen sind wir Chirstdemokraten gegen einen solchen grossen, bürokratischen Raum der jetzt geschaffen werden soll. Das kann nicht funktionieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Off-Stimme: Die Konservativen drohen, die Richtlinie im Parlament zu boykottieren. ES gebe ohne hin schon genügend Gesetze gegen Diskriminierung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Corina Zolle, Forum für persönliche Assistenz behinderter Menschen: Solange Menschen noch ins Heim geschickt werden, ohne dass sie das wollen oder solange öffentliche Gebäude, wie Kinos, Theater oder auch die Bahn nicht zugänglich sind für Menschen im Rollstuhl oder mit anderen Behinderungen, solange ist die Gesetzeslage noch lange nicht auf dem Stand wie sie seien müsste.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Off-Stimme: In Deutschland können die wenigsten Behinderten frei darüber entscheiden, wo sie leben. Corina Zolle ist eine Ausnahme. Die Molekular-Biologin leidet unter Spinaler Muskelatrophie. Sie braucht rund um die Uhr Betreuung. Trotzdem lebt sie nicht im Heim, sondern zu Hause, ist berufstätig und selbständig, denn sie hat persönliche Assistenten. Die, sagt sie, ersetzen mir die Hände und die Füsse. Aber das Modell der persönlichen Assistenz ist in Deutschland die Ausnahme und man muss sich mit seinem Einkommen und Vermögen an den Kosten beteiligen. Behalten darf man nur den Hatz IV-Satz. Corina Zolle empfindet das als Diskriminierung. Sie ist nicht schuld an ihrer Krankheit. Weshalb soll sie also nicht so viel verdienen dürfen, wie ein gesunder Mensch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Off-Stimme: Es geht auch anders, nämlich in Schweden. Adolf Ratzka hat das System hier mit aufgebaut. Von ihm stammt sogar der Begriff „Persönliche Assistenz“. Adolf Ratzka ist mit 17 Jahren an Polio erkrankt. Studiert hat er in den schon damals behindertenfreundlichen USA. Sein Beruf brachte ihn vor 35 Jahren nach Schweden. Dort engagiert er sich seither für die Behinderten, hat eine Genossenschaft aufgebaut, leitet das Institut für Selbstbestimmtes Leben in Stockholm. In Schweden lebt seit Jahren niemand mehr im Heim. Persönliche Assistenz ist hier der Normalfall. Die Behinderten stellen ihre Assistenten selbst ein und lernen sie an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Adolf Ratzka: Ich bin der Chef, ich entscheide. Ich bin also Subjekt, nicht mehr Objekt. Ich bin der Handelnde, nicht der Passive, der entgegennehmen muss, der sich alles gefallen lassen muss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Off-Stimme: Das System ist sogar wirtschaftlich. Die Behinderten beschäftigen landesweit 60‘000 Menschen, bezahlt vom Staat. Das persönliche Einkommen bleibt in Schweden unangetastet. Adolf Ratka führt ein ziemlich normales Leben, ist verheiratet, hat eine Tochter, einen Beruf der ihn oft ins Ausland führt. Er beteiligt sich sogar im Haushalt mit Hilfe seines Assistenten, der ihm abnimmt, was er selbst nicht erledigen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Adolf Ratzka: Also ich kann mir mein Leben eigentlich gar nicht mehr vorstellen ohne persönliche Assistenz. In einer Einrichtung in Deutschland zu wohnen, zu verkümmern, da würde ich wahrscheinlich gar nicht mehr leben, weil mir das Leben keinen Spass machen würde. Und so hab ich meine Polio mit fast 50 Jahren überlebt, weil ich was zu tun hab, weil mir das Leben Spass macht. Ich ab Familie, ich hab Freunde. Das alles ermöglicht mir die persönliche Assistenz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Off-Stimme: Selbstbestimmtes Leben, auch für Behinderte? In Deutschland und Frankreich steckt das Modell der persönlichen Assistenz noch in den Anfängen, Trotz der EU-Richtlinie gegen Diskriminierung, trotz der UN-Konvention zum Schutz der Rechte Behinderter, leben Menschen wie Adolf Ratzka dort in der Regel in Heimen. Dass es auch anders geht und volkswirtschaftlich nicht einmal teurer ist, zeigt das Beispiel Schweden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Moderatorin: Soweit unser Zoom der Woche zur Situation behinderter Menschen in Europa.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1359035870859924678-5959059305922645701?l=selbstbestimmtlebentv.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://selbstbestimmtlebentv.blogspot.com/feeds/5959059305922645701/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://selbstbestimmtlebentv.blogspot.com/2010/07/behinderung-und-selbstbestimmtes-leben.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1359035870859924678/posts/default/5959059305922645701'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1359035870859924678/posts/default/5959059305922645701'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://selbstbestimmtlebentv.blogspot.com/2010/07/behinderung-und-selbstbestimmtes-leben.html' title='Behinderung und Selbstbestimmtes Leben in Europa?'/><author><name>David Siems</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12116612408861687479</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_3wxzRHSwko0/SxkK79FstQI/AAAAAAAAAFs/ce9WLxxp6ME/S220/Bild_11065_1260967080241_1111591188_800017_7291402_n.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1359035870859924678.post-5817134221886394087</id><published>2010-07-12T16:32:00.008+02:00</published><updated>2010-07-27T16:19:08.470+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='SL-Anime'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hilfsmittel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='6. IV-Revision'/><title type='text'>Ich kauf mir eine Behindertenorganisation</title><content type='html'>Achtung: Es folgt eine Medienmitteilung der Behinderten-Organisation Audio Corrotto.&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;object height="306" width="500"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/PoFlH39iuiM&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1?color1=0x5d1719&amp;amp;color2=0xcd311b"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/PoFlH39iuiM&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1?color1=0x5d1719&amp;amp;color2=0xcd311b" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="500" height="306"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir sehen ein grosses, stilisiertes Ohr, darunter den Schriftzug „Audio Corrotto"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Off-Stimme: Achtung: Es folgt eine Medienmitteilung der Behinderten-Organisation Audio Corrotto.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir sehen nun die personifizierte Audio Corrotto, die in einem Nachrichtenstudio sitzt und folgende Meldung verliesst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Audio Corrotto: Liebe Zuschauerinnen und Zuschauer. Audio Corrotto begrüsst den Vorschlag des Stän-derates, die Ausschreibung von medizinischen Hilfsmitteln und somit auch von Hörgeräten im Invaliden-gesetz zu verankern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In dem Moment läuft im Hintergrund der personifizierte Staat mit zwei Geldsäcken ins Bild und ruft: Wo soll ich das Schmiergeld abladen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Audio Corrotto: Du Idiot!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Texteinblendung: Technische Störung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Studio von SL-TV.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Moderator: Spass bei Seite. Das Bundesamt für Sozialversicherungen kann Behindertenorganisationen kaufen und für die eigenen Zwecke missbrauchen. Sehen Sie dazu das Interview mit Thomas Schmidhau-ser, der bis zum 5. Juni 2010 der Finanz-Chef der Pro Audito war.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1359035870859924678-5817134221886394087?l=selbstbestimmtlebentv.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://selbstbestimmtlebentv.blogspot.com/feeds/5817134221886394087/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://selbstbestimmtlebentv.blogspot.com/2010/07/ich-kauf-mir-eine-behindertenorganisati.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1359035870859924678/posts/default/5817134221886394087'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1359035870859924678/posts/default/5817134221886394087'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://selbstbestimmtlebentv.blogspot.com/2010/07/ich-kauf-mir-eine-behindertenorganisati.html' title='Ich kauf mir eine Behindertenorganisation'/><author><name>David Siems</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12116612408861687479</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_3wxzRHSwko0/SxkK79FstQI/AAAAAAAAAFs/ce9WLxxp6ME/S220/Bild_11065_1260967080241_1111591188_800017_7291402_n.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1359035870859924678.post-525597050743061715</id><published>2010-07-11T23:17:00.012+02:00</published><updated>2010-07-27T16:19:08.470+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hilfsmittel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='6. IV-Revision'/><title type='text'>z'Bsuech im ZSL: Thomas Schmidhauser (ehem. Pro Audito)</title><content type='html'>Liebe Zuschauerinnen und Zuschauer&lt;br /&gt;Am 5. Juni 2010 trat Thomas Schmidhauser aus Protest gegen die Hilfsmittelpolitik der Pro Audito von seinem Amt als Finanz-Chef zurück. Im Interview mit SL-TV erläutert er die Gründe für diesen Entschluss.&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Teil 1&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object height="306" width="500"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Eaze8tQpcLs&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1?color1=0x5d1719&amp;amp;color2=0xcd311b"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/Eaze8tQpcLs&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1?color1=0x5d1719&amp;amp;color2=0xcd311b" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="500" height="306"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Teil 2&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object height="306" width="500"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/pV5NpmpQcmw&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1?color1=0x5d1719&amp;amp;color2=0xcd311b"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/pV5NpmpQcmw&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1?color1=0x5d1719&amp;amp;color2=0xcd311b" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="500" height="306"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;F: Guten Tag Herr Schmidhauser. Herzlichen Dank, dass Sie zu uns gekommen sind. Sie waren ja sechs Jahre lang Zentral-Sekretär bei Pro Audito Schweiz und drei Jahre lang deren Finanz-Chef. Jetzt sind Sie plötzlich zurückgetreten. Was war der Grund?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;A: Es waren im Wesentlichen zwei Gründe: Der eine, wichtige Grund war, dass ich mit der Politik von Pro Audito Schweiz in Bezug auf die zukünftige Hörgeräte-Versorgung nicht mehr einverstanden sein konnte. Pro Audito Schweiz hat sich im Laufe der letzten zwei Jahre immer mehr und konsequent für einen staatlichen Einkauf von Hilfsmitteln, in unserem Fall vor allem Hörgeräte, eingesetzt. Nun war mir eigentlich von Anfang an klar, dass mit einem staatlichen Einkauf von Hilfsmitteln sich die Situation der Behinderten ganz sicher nicht verbessern wird. Sie wird eher komplizierter. Sie wird wahrscheinlich auch nicht sehr viel günstiger. Und das habe ich grundsätzlich in Frage gestellt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zudem hat Pro Audito Schweiz seit letztem Sommer auf Drängen und Anraten des Bundesamtes für Sozialversicherungen eine sehr teure, amerikanische Firma für Öffentlichkeits-Arbeit angestellt, beauftragt und teilweise selber bezahlt, mit IV-Geldern, mit Spenden und mit Mitglieder-Geldern. Und diese amerikanische Gross-Firma hat nichts anderes zum Ziel, als im Parlament Stimmung zu machen für diesen staatlichen Einkauf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und als Zentral-Sekretär konnte ich es einfach nicht mehr verantworten, dass Pro Audito Schweiz in diesem Jahr rund 300‘000 Franken ausgeben wird, allein für diese Öffentlichkeits-Arbeit. Wir haben eine Verantwortung gegenüber Mitgliedern und gegenüber Spendern und wir können nicht einfach Geld ausgeben für Zwecke, wie sie in der Privat-Wirtschaft üblich sind. Eine Behinderten-Organisation hat einen Sonder-Status. Sie hat ein sehr grosses Ansehen in der Öffentlichkeit und mit Massnahmen, wie sie Pro Audito jetzt durchführt, wird dieses Ansehen beschädigt. Und das war für mich der Punkt, an dem ich zurücktreten musste.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;F: Für uns ist es eigentlich fast nicht verständlich, wenn man sich überlegt, was es für Konsequenzen haben muss, dass der Staat Hilfsmittel einkauft – und es geht ja nicht nur um Hörgeräte, es geht um Hilfsmittel. Das Gesetz spricht von allen Hilfsmitteln. Theoretisch kann der Bund nachher das Gesetz verwenden, um Rollstühle, oder was immer, einzukaufen. – Wenn man sich das Ganze überlegt, ökonomisch überlegt, ist es für uns fast unverständlich, wie eine Betroffenen-Organisation so einen Vorschlag unterstützen kann. Bei allem Verständnis für die Sparmassnahmen, die bei der IV nötig sind. Auch wenn sich die idealistische Vorstellung der IV bewahrheitet, geht es um kleine Summen, die auf diesem Weg eingespart werden. Aber wie kann man darauf kommen, dass der Staats-Einkauf und damit die Abgabe von Hilfsmitteln, die der Staat ausgesucht hat, für uns von Vorteil sein könnte? Wie ist das genau abgelaufen bei Pro Audito? Wie kommt Pro Audito dazu, eine solche Entscheidung zu fällen und dann auch zu unterstützen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;A: Die Geschichte begann eigentlich schon im Jahre 2005, als der Bund hinter dem Rücken von Pro Audito neue Verträge mit den Lieferanten der Branche, also in diesem Fall auch wieder die Hörgeräte-Lieferanten, abschloss. Damals wurde Pro Audito Schweiz ausgeschlossen von allen Gesprächen. Und die Resultate jener Verträge waren ganz einfach die, dass die Hörbehinderten praktisch die gesamten Einsparungen des Bundesamtes, also der IV, zu übernehmen hatten. Das war der erste Streich. Und dann folgte im Jahre 2008 der zweite Streich, als das Bundesamt unter Diskretion und Amtsgeheimnis die Pro Audito einlud, die ganzen Standards für den staatlichen Einkauf von Hörgeräten festzulegen. Das wurde in vielen Sitzungen im Geheimen so festgelegt. Es durfte nichts an die Öffentlichkeit geraten, weil der Bund selber, das Bundesamt selber nicht sicher war, ob dieser staatliche Einkauf wirklich durchkommen würde. Und dann wurde ja von der Branche her, von der Hörgeräte-Branche her die ganze Sache vors Bundes-Verwaltungs-Gericht gebracht und dieses hat den staatlichen Einkauf abgelehnt ohne gesetzliche Grundlage.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und daraufhin ist das Bundesamt wieder auf Pro Audito zugekommen und hat nun Pro Audito eingesetzt, um für diesen staatlichen Einkauf auch im Parlament, sprich in der Öffentlichkeit zu werben. Mir scheint, dass die Leitung von Pro Audito Schweiz ganz einfach die Konsequenzen nicht sehen will. Man muss sich vorstellen: E gibt rund 600 relativ häufig eingekaufte Hilfsmittel. Es gibt rund 350 Hörgeräte, also das wäre dann eine eigene Sorte. Man muss sich nun vorstellen, dass der Bund also rund 1‘000 verschieden, kleinere und grössere Zahl von Hilfsmitteln bei hunderten von Lieferanten einkaufen will. Und schon mal diese Zahlen-Vorstellung macht einem klar, dass das sicher nicht gut gehen kann, dass das einfach dazu führen würde, dass der einzelne Behinderte entweder sehr lange auf seine Hilfsmittel warten muss, oder nicht die richtigen für ihn kriegt, oder selber auf den Markt gehen muss und alles das privat noch einkaufen muss, was er von Bern nicht kriegt. Und diese ganze Sache ist an sich einfach ökonomisch und vor allem auch aus Sicht der Betroffenen sicher Unsinn.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun betont ja das Bundesamt ständig: Ja, man will die gesetzliche Grundlage nur deswegen, damit man sie als Druckmittel gegenüber den Lieferanten einsetzen kann. Aber wenn man das so macht und schon zum Voraus den Lieferanten mitteilt: „Ja wir machen das gar nicht, wir wollen euch nur unter Druck setzen.“, dann werden diese ja lachen. Also das wird ja sicher kein Druckmittel sein, wenn man im Voraus sagt, dass mans nicht einsetzt. Also kann es nicht sein, dass man es nicht einsetzen will. Man will es sicher einsetzen. Und das ist klar, aus der Politik, der Zukunft des Bundesamtes, damit hat man natürlich eine Macht-Verstärkung gegenüber der ganzen Hilfsmittel-Industrie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;F: Und gegenüber den Betroffenen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;A: Und gegenüber den Betroffenen, das ist richtig. Das ist so eigentlich glaube ich der Grund, warum da Pro Audito in eine völlig falsche Richtung geraten ist und die Konsequenzen nicht mehr sieht und auch nicht mehr raus will. Denn man verspricht sich selber auch eine Macht-Verstärkung für den Verband.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;F: Wenn man die Stellungnahmen von Agile und DOK zur IV-Revision 6a liest, dann wird einem klar, dass eigentlich der Entscheid bei Pro Audito den Entscheid ausgelöst hat bei Agile und bei DOK, das zu unterstützen. Und auch wieder ohne zu überlegen, was das eigentlich für Konsequenzen für die Betroffenen hat, sondern in einem Reflex von Solidarität hat man gesagt: „Ja wenn die Gehörlosen das so wollen, dann können wir dazu doch nicht nein sagen.“ Wurden denn bei Pro Audito die Betroffenen über diese ganzen Pläne informiert und befragt? Haben überhaupt Betroffene in grösseren Zahlen dazu jemals Stellung nehmen können?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;A: Nein, Betroffene wurden eigentlich nie orientiert. Es ging eine Orientierung an die Vereins-Vorstände. Also Pro Audito hat ja rund 50 Sektionen, Vereine. Diese wurden orientiert zu einem Zeitpunkt, als alles eigentlich schon ganz klar war, also als die Sache in Richtung staatlicher Einkauf lief. Man hat ja auch festgestellt, dass bei den Betroffenen selber mindestens in diesem ersten Stadium grosses Unverständnis herrschte. Man sah natürlich als Einzelner auch nicht richtig durch. Aber ich glaube der Einzelne, der alle sechs Jahre Hörgeräte braucht, oder sogar in kürzeren Perioden, der hat sich sofort gesagt: „Ja es kann ja nicht sein, dass ich das dann nicht mehr von meinem Akustiker, sondern von einer Zentral-Stelle in Bern beziehen muss.“ Das hat der Einzelne eigentlich gemerkt, das ist aber in der Leitung von Pro Audito eigentlich nie als Argument akzeptiert worden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ist überhaupt ein Bisschen das gegenwärtige Regime in diesem Verband, dass eigentlich auf die Stimmen, sagen wir jetzt mal „der Basis“ überhaupt nicht gehört wird. Das kommt natürlich von der Struktur der Kollektiv-Mitgliedschaft. Also es ist ja nicht jeder Einzelne Mitglied, sondern nur der Verein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;F: Sehen Sie eine andere Möglichkeit? Also was der Bund vorschlägt, scheint ja bei vielen Politikerinnen und Politikern Sympathie zu finden. Ich hab so den Eindruck, dass vorallem die Linke aus einem Reflex, „Anti-Abzocker“-Reflex jetzt eigentlich dafür stimmt, auch wieder als Kaskade: „Wenn die Agile dafür ist, wenn die DOK dafür ist, wenn die Pro Audito selber dafür ist, können wir ja nicht dagegen sein.“ Und dann dieser Reflex: „Diese bösen Abzocker müssen bestraft werden!“ ohne sich wirklich Gedanken darüber zu machen, was das für die Betroffenen schlussendlich für Folgen haben könnte. Sehen Sie eine Möglichkeit, wie man anders, bei der Hörgeräte-Versorgung zum Beispiel, anders vorgehen könnte, und einen Spareffekt erreichen könnte?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;A: Ja, wir haben ja bereits zu Beginn des Jahres 2010 einen Vorschlag ausgearbeitet. Der wurde sogar in der ersten Runde von der Führung von Pro Audito Schweiz einstimmig angenommen. Der hat keinen staatlichen Einkauf mehr vorgesehen, sondern eine Aufgliederung: Wir gehen davon aus, dass für mittel bis stark schwerhörige Menschen die Hörgeräte kostenlos von der IV und der AHV abgegeben werden müssten. Dagegen sind wir der Auffassung, dass die rund 50-60% der sogenannten „Lifestyle“-Geräte, das sind Geräte für Menschen die ohne weiteres hören, aber die besser verstehen mit einem Gerät, - das ist ja in letzter Zeit eigentlich die grosse Kostenzunahme, nicht die Schwerhörigen an sich. – Dass man für diese Geräte eine Pauschale ausrichtet. Über diese Pauschale muss man verhandeln, wie hoch dass die sein soll. Dass man dann aber dem einzelnen leicht Hörbehinderten absolut die Wahl lässt, ob er in diesem Geschäft oder im anderen Geschäft einkaufen möchte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;F: Oder im Ausland.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;A: Oder im Ausland, das ist dann auch zugelassen. Und dann würden sich die sogenannten „Lifestyle“-Geräte sicher verbilligen. Der Bund hätte mit einem grossen Teil dieser Geräte viel weniger Kosten. Und die Schwerhörigen wären andererseits bevorzugt, also die stark Schwerhörigen, in dem sie sich wirklich darauf verlassen könnten: „Ich kriege meine Hörgeräte gratis.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sparen kann man am einfachsten, wenn man bei den leicht Hörbehinderten keine obligatorische ärztliche Untersuchung verlangt. Denn die ärztliche Untersuchung kostet in jedem Fall 700 Franken, für ungefähr zwei mal 20 Minuten kurze Arbeit und das ist bei leicht Hörbehinderten absolut überflüssig. Wenn man sich also ausrechnet, dass die Hälfte dieser Arzt-Expertisen wegfällt, dann hat man bereits 20 Millionen Franken gespart. Nun hören das natürlich die Ärzte nicht gerne. Und die komische Situation war ja die, dass die Ärzte sich am Anfang mit Vehemenz gegen den staatlichen Einkauf gewehrt haben, das als furchtbar angesehen haben. Und plötzlich ist eine komplette Umkehr erfolgt, weil man natürlich festgestellt hat: „Oha, jetzt müssen wir aufpassen, sonst kommt jemand auf die Idee, man könnte die Expertisen halbieren.“ Das ist die jetzige Situation.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;F: Artikel 74 hat ja ganz besondere Bedeutung für die Behinderten-Organisationen. Der Artikel regelt die Finanzierung der privaten Behinderten-Organisationen durch die Invaliden-Versicherung. Ohne diesen Artikel gäbe es wahrscheinlich gar keine Behinderten-Politik, in der die Behinderten mitreden würden. Es wäre gar keine Stimme der Behinderten in der Politik vernehmbar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieser Artikel ist jetzt von allen Seiten unter Beschuss. Das Bundesamt für Sozial-Versicherungen hat eine Studie durchgeführt, um festzustellen was der Effekt des Artikel 74 ist. Und wenn man die Studie genau liest, ist ja das Resultat vor allem, dass das Bundesamt sich in den ganzen Jahren nie die Mühe gemacht hat, eine Politik zu formulieren, was denn eigentlich mit diesem Artikel 74 erreicht werden soll. Ohne auf die Resultate dieser Studie einzugehen wird ja jetzt in er Invaliden-Versicherungs-Revision 6b vorgeschlagen, dass man dort massive Kürzungen im Artikel 74 machen kann, nicht bezüglich auf irgend eine Politik, sondern einfach durchs Band.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie sehen Sie das Verhalten von Pro Audito bezüglich dem Bundesamt für Sozial-Versicherungen und Artikel 74? Welchen Einfluss wird das haben auf die politische Diskussion ob der Artikel überhaupt noch notwendig ist und was seine Funktion ist?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;A: Ja, da sehe ich genau die Gefährdung dieses Artikels. Der Artikel 74 ist sehr wertvoll, wie Sie es bereits umschrieben haben. Es gäbe in der Schweiz kaum Behinderten-Organisationen, die aus den Spenden und Mitglieder-Geldern alleine irgend eine sinnvolle Tätigkeit entwickeln könnten. Da beneiden uns ja beispielsweise alle ausländischen Behinderten-Organisationen, die kaum in dieser Weise gefördert werden. Also ich bin der Meinung man muss auf alle Fälle für diesen Artikel 74 kämpfen. Wenn es nötig ist, wäre da sicher dann sogar ein Referendum anzustreben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was mir an der ganzen Sache mit Pro Audito eben sehr sauer aufstösst, ist dass diese ganze Haltung und die Zahlungen an diese Gross-Firma eben genau dann diese Kräfte stärken, die sagen: „Das wollen wir doch nicht mit IV-Geldern unterstützen, dass die quasi gegen uns im Parlament antreten.“ Also diese Stimme hab ich jetzt bereits schon sehr stark gehört. Ich bin ja Sekretär der parlamentarischen Gruppe für Hörbehinderte. Und diese Stimmung ist schon da, dass man sagt: „Also wenn das soweit kommt, dass die Behinderten-Organisationen eigen Firmen für Öffentlichkeits-Arbeit anstellen, dann müssen wir das unbedingt kürzen, dann ist zu viel Geld vorhanden. Das würde ich als ausserordentlich gefährlich und schädlich für die ganze Behinderten-Bewegung ansehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also ich glaube da müssen wir auf alle Fälle schon vorbereitet sein, dass wenn das wirklich in grossem Masse so vorgesehen wird bei 6b, oder gesetzlich sogar installiert wird, dass man dann allenfalls ein Referendum ins Auge fassen muss. Es ist natürlich schon so, dass die IV insgesamt in grossen Teilen des Schweizer Volkes mittlerweile zu Unrecht ein schlechtes Ansehen hat. Also das hat sich wahnsinnig verändert in den letzten Jahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;F: Und da wurde ja eigentlich über die Jahre jetzt so reagiert, dass man eigentlich immer die Themen, die von rechts-bürgerlichen Kreisen gegen die IV aufgebracht wurden, dass man eigentlich immer diese Themen bearbeitet hat und damit eigentlich ja auch immer bestärkt hat, ohne dass man auf der Positiv-Seite daran gearbeitet hat, im Volk auch wieder klar zu machen, wozu die IV eigentlich da ist. Man hat eigentlich nur noch über Schein-Invalide gesprochen und über Missbrauch und so weiter. Und das wurde zum Hauptthema. Und jetzt auch noch dieses Verhalten der Invaliden-Versicherung, die der Pro Audito indirekt einen Auftrag gibt: „Gebt mal ein paar 100‘000 Franke für eines der teuersten Werbe-Büros aus, die es überhaupt gibt.“ Es ist ja genau diese Reaktion der IV, die diese Kritik ja noch verstärkt und schlussendlich im Volk dann auch plausibel macht, warum man die ganze IV gleich aus dem Verkehr kippen könnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;A: Das ist richtig. Sie haben jetzt richtig gesagt: Man hat immer nur die negativen Seiten des ganzen Sozial-Versicherungs-Bereichs, vor allem der IV betont. In der Bevölkerung hat kein Mensch eine Ahnung, was Behinderten-Verbände alles an ehrenamtlicher Arbeit für die Verbesserung der Situation von Menschen mit Benachteiligung tun. Das weiss kaum jemand, weil man darüber nie sprich. Auch das Bundesamt hat meines Wissens noch kaum jemals sich in irgend einer Form dazu geäussert. Und da ist natürlich ein Manko da, dass viele Leute denken: „Wieso kriegen die Geld vom Bund, was soll das?“ Jemand, der das nicht versteht, hat dann sofort diesen Eindruck.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;F: Wenn ich da noch eine Frage anfügen darf. Ich habe von unserer Sicht her den Eindruck, dass bei diesen sogenannten Kontrollen über die Leistungen der Behinderten-Organisationen gerade der Teil, der eigentlich der wichtigste Teil ist, nämlich die immense Freiwilligen-Arbeit, die die Bundes-Gelder auslösen, dass das Bundesamt sich nie dafür interessiert. Ich weiss, in den Statistiken haben wir eigentlich mehr durchdrücken können, dass man auch noch irgendwo aufnimmt, dass Freiwilligen-Arbeit auch geleistet wird. Aber kontrolliert wird ja eigentlich nur die bezahlte Arbeit, den Rest scheint das Bundesamt überhaupt nicht zu interessieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;A: Und man hat sich wahrscheinlich auch noch nie Gedanken gemacht, was das jetzt kosten würde, wenn man das Ganze auch staatlich übernimmt. Natürlich, bei der IV kann man, wenns schlecht läuft eben diesen Artikel 74 verändern, oder überhaupt streichen. Und dann verbleiben einfach viele Aufgaben dann wieder beim Bundesamt. Und das kommt sicher wieder teurer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;F: Aber es gibt dann viele Stellen beim Bundesamt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;A: Es gibt viele Stellen beim Bundesamt, natürlich, die sind aber sehr viel teurer, als all diese tausenden von Menschen, die ehrenamtlich arbeiten, das ist sicher.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;F: Oke, Herr Schmidhauser, herzlichen Dank.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;A: Gerne, ich bin gerne gekommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;F: Es freut uns, dass wir da auch eine gemeinsame Sicht entwickeln und miteinander kämpfen. Ich möchte Ihnen am Schluss einfach, nicht nur danken, sondern wirklich auch herzlich gratulieren zum Mut, denn ich denke es ist einmalig, zum Mut, an diesem Punkt aufzustehen und zu sagen: „Ich kann damit nicht mehr weiter machen.“ Das hat ja Mut gebraucht und für Sie auch persönliche Konsequenzen gehabt. Und ich gratuliere Ihnen. Danke nochmals herzlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;A: Gern geschehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;F: Auf Wiedersehen, Herr Schmidhauser.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir danken Thomas Schmidhauser für seinen Besuch, SL-TV 2010&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1359035870859924678-525597050743061715?l=selbstbestimmtlebentv.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='enclosure' type='' href='http://www.youtube.com/watch?v=Eaze8tQpcLs' length='0'/><link rel='enclosure' type='' href='http://www.youtube.com/watch?v=pV5NpmpQcmw' length='0'/><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://selbstbestimmtlebentv.blogspot.com/feeds/525597050743061715/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://selbstbestimmtlebentv.blogspot.com/2010/07/zbsuech-im-zsl-thomas-schmidhauser-ehem.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1359035870859924678/posts/default/525597050743061715'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1359035870859924678/posts/default/525597050743061715'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://selbstbestimmtlebentv.blogspot.com/2010/07/zbsuech-im-zsl-thomas-schmidhauser-ehem.html' title='z&apos;Bsuech im ZSL: Thomas Schmidhauser (ehem. Pro Audito)'/><author><name>David Siems</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12116612408861687479</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_3wxzRHSwko0/SxkK79FstQI/AAAAAAAAAFs/ce9WLxxp6ME/S220/Bild_11065_1260967080241_1111591188_800017_7291402_n.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1359035870859924678.post-7274222316657138795</id><published>2010-06-02T16:29:00.009+02:00</published><updated>2010-07-27T15:38:19.631+02:00</updated><title type='text'>Giacobbo/Müller: Paradrom Rathausen-Luzern</title><content type='html'>Giacobbo: So, was war noch? In der letzten Woche wurde eine neue Idee präsentiert. Und zwar soll ein Erlebnispark geschaffen werden, in den Nichtbehinderte gehen können, um sich wie Behinderte zu fühlen.&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;object height="306" width="500"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/vbtKvXjhB6k&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1?color1=0x5d1719&amp;amp;color2=0xcd311b"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/vbtKvXjhB6k&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1?color1=0x5d1719&amp;amp;color2=0xcd311b" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="500" height="306"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Logo von „Giacobbo/Müller" wird eingeblendet, danach befinden wir uns im Zürcher Kaufleuten. Die Kamera zoomt über das applaudierende Publikum hinweg auf die beiden Moderatoren&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Giacobbo: So, was war noch? In der letzten Woche wurde eine neue Idee präsentiert. Und zwar soll ein Erlebnispark geschaffen werden, in den Nichtbehinderte gehen können, um sich wie Behinderte zu fühlen. Das wurde als so eine Art „Streichelzoo" für Behinderte bezeichnet. Das ist auch gut. Ich wollte schon immer mal so einen „Behinderten" aus der Nähe anschauen, richtig anschauen! -- Das kann man dann dort wahrscheinlich, oder?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Müller: Nein, das ist damit sich Nichtbehinderte in die Lage von Behinderten versetzen können. Die haben zum Beispiel einen riesen Parkplatz dort. Da fährst Du dann hin -- alles Behindertenparkplätze.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Giacobbo: Aha, und dann kannst du parkieren, wo du willst? Ah super, dass man das auch mal erlebt. Das finde ich toll, diese Idee. Und wie läuft das? Da kommt man dann dort rein, in einen Raum. Dort kommt man als Behinderter, als falscher Behinderter rein. Dann kommt ein Sozialdetektiv, der einen verhaftet, oder. Im nächsten Raum begegnet man einem SVP-Mitglied, welches einen als Sozialschmarotzer beschimpft. Das erlebt man dann alles mal selber, oder.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Müller: Es ist für alles gesorgt, es hat auch so eine „Game-Corner", wo man ein Bisschen an Spielautomaten spielen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Giacobbo: Was hats denn dort?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Müller: Ähm, einarmige Banditen hat es dort zum Beispiel. Und das Ganze ist in einem ehemaligen Kloster. Und im Vorstand dieser Kloster-Institution sitzt der Nationalrat Pius Segmüller.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Giacobbo: Ah, der ehemalige Kommandant der Schweizer Garde und sehr streng katholisch. Aber sagen nicht die Katholiken, dass alles Gottes Wille ist? Behinderte wären dann ja auch Gottes Wille.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Müller: Also das kannst Du jetzt nicht so sehen... Jesus hat zu seiner Zeit natürlich ab und zu Behinderte geheilt, aber äh...&lt;br /&gt;Giacobbo: Und warum macht er das nicht heute? -- Er kann das doch!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Müller: Ja der hat auch Stress! Der kann auch nicht überall sein und jetzt die Behinderten gesund machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Giacobbo: Also das heisst, dieses ganze Projekt, das kostet 22 Millionen (Franken), damit Nichtbehinderte so tun können, als wären sie behindert. Wäre es nicht klüger, diese 22 Millionen den Behinderten zu geben, damit sie sich unter den Nichtbehinderten bewegen können?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Texteinblendung: Richtig, Herr Giacobbo!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1359035870859924678-7274222316657138795?l=selbstbestimmtlebentv.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://selbstbestimmtlebentv.blogspot.com/feeds/7274222316657138795/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://selbstbestimmtlebentv.blogspot.com/2010/06/giacobbomuller-paradrom-rathausen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1359035870859924678/posts/default/7274222316657138795'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1359035870859924678/posts/default/7274222316657138795'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://selbstbestimmtlebentv.blogspot.com/2010/06/giacobbomuller-paradrom-rathausen.html' title='Giacobbo/Müller: Paradrom Rathausen-Luzern'/><author><name>David Siems</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12116612408861687479</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_3wxzRHSwko0/SxkK79FstQI/AAAAAAAAAFs/ce9WLxxp6ME/S220/Bild_11065_1260967080241_1111591188_800017_7291402_n.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1359035870859924678.post-8352292274582313408</id><published>2010-05-24T01:12:00.008+02:00</published><updated>2010-08-19T01:11:59.913+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Behinderung und Sexualität'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gewalt'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='6. IV-Revision'/><title type='text'>z’Bsuech im ZSL: Aiha Zemp</title><content type='html'>Liebe Zuschauerinnen und Zuschauer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute lösen wir ein, was wir ihnen vor gut zwei Monaten versprochen haben: Sie sehen das Interview mit Aiha Zemp von der Fachstelle Behinderung und Sexualität.&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Teil 1&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object height="306" width="500"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/7RZza3_jpn0&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1?color1=0x5d1719&amp;amp;color2=0xcd311b"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/7RZza3_jpn0&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1?color1=0x5d1719&amp;amp;color2=0xcd311b" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="500" height="306"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Teil 2&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object height="306" width="500"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/UGZCfJGDO2g&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1?color1=0x5d1719&amp;amp;color2=0xcd311b"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/UGZCfJGDO2g&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1?color1=0x5d1719&amp;amp;color2=0xcd311b" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="500" height="306"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Q: Hallo Aiha. Es freut mich sehr, dass Du uns im Zentrum besuchst. Herzlichen Dank.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;A: Vielen Dank auch für die Einladung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Q: Ist gern geschehen. Ich möchte dich als Anfang fragen: Was genau ist eigentlich die „fabs“?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;A: Die „fabs“ ist eine Fachstelle für Behinderung und Sexualität mit einem Büro in Basel, aber wir arbei-ten für die ganze deutsche Schweiz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Q: Ist es eigentlich wirklich noch nötig heut zu tage über Behinderung und Sexualität zu sprechen? In der Zwischenzeit sollte doch eigentlich jeder Trottel verstanden haben, dass Behinderte genauso Sexualität benötigen, wie alle anderen Menschen auch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;A: Dem ist leider nicht so. Behinderung und Sexualität ist ein Thema, dass entweder als Luxusthema ab-getan wird, oder verniedlicht wird -„Oh wie herzig, die haben einander auch ein Bisschen gern.“- oder nach wie vor tabuisiert ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Q: Was macht denn die fabs in diesem Bereich?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;A: Wir haben eine ganz breite Palette. Wir haben zwei Hauptstandbeine: Das Eine ist die Lust. Da arbei-ten wir für die selbstbestimmte Sexualität. Das andere ist der Frust. Da arbeiten wir gegen die sexuelle Gewalt, die Menschen mit Behinderung leider doppelt so viel erfahren müssen, als Menschen ohne Be-hinderung. Und bei beiden Hauptstandbeinen arbeiten wir in den selben Gebieten. Wir bieten Beratungen an, anonyme und persönliche. Die Anonymen können auch im persönlichen Gespräch sein. Das kannst Du Dir so vorstellen, dass mir zum Beispiel ein psychisch behinderter Mann anruft und sagt: „Ich bin Peter. Ich möchte ein persönliches Gespräch mit Ihnen, aber ich möchte nicht, dass Sie mich mehr fragen zu meiner Person.“ Und ich finde es ganz wichtig, dass das möglich ist in der fabs, dass das anonym ge-schehen kann. Dann gehen wir auch zur Selbsthilfe. Ich habe letzte Woche zum Beispiel ein Referat gehalten, in einer Selbsthilfegruppe für Prostata-Patienten und es redet auch dort niemand über Sexualität. „Seid froh, dass ihr es überlebt habt.“ Aber in der Arztpraxis wird nicht über Sexualität gesprochen, wenn sie es nicht selber ansprechen. Es ist eine grosse Einsamkeit mit diesem Thema, nach wie vor. Wir bieten Weiterbildungen an, für Fachkräfte einerseits, andererseits aber auch für erwachsene Menschen mit geis-tiger Beeinträchtigung zum Thema Freundschaft, Liebe und Sexualität. Supervisionen machen wir viel, Konzeptarbeit…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Q: Was ist eine „Supervision“? Was versteht man darunter?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;A: Also da geh ich zum Beispiel oft in Heime und da bin ich dann mit einem Team zusammen. Da gibt es dann so genannte Fallbesprechungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Q: Also das Heimpersonal lässt sich von Dir beraten, als Gruppe?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;A: „supervisieren“, ja. Also zum Beispiel heisst es dann dort: „Wir haben da die Ursula und den Paul. Die sind erst seit drei Monaten ein Paar. Und jetzt wollen die schon allein aufs Zimmer.“ Und dann sag ich dann: Diese Frage, die ich jetzt stelle, muss mir niemand beantworten, aber überlegen Sie sich mal: Als Sie sich zum letzten Mal verliebt haben, wie lange ist es gegangen, bis Sie zusammen aufs Zimmer gegangen sind? Und hätten Sie sich das von einem Siebner-Gremium bieten lassen?&lt;br /&gt;Dann Konzeptarbeit. Wir unterstützen Institutionen oder auch Behörden Konzepte zu erarbeiten.&lt;br /&gt;Wir machen auch Expertisen. zum Beispiel wurde ich von einer Kantonsbehörde, Aufsichtsbehörde geru-fen, eine Expertise zu machen, wo ein Heimleiter auf drei Ebenen beschudligt war, sexuelle Ausbeutung gemacht zu haben. Auf der Ebene der behinderten Mädchen, auf der Ebene der behinderten Frauen, und zwei oder drei Anklagen liefen schon gegen ihn, von weiblichem Personal. Und der Vorstand wusste das seit zwei Jahren und hat nichts unternommen. Und mein Auftrag war dann zu schauen, wie es den betrof-fenen behinderten Menschen geht und abzuklären, was die jetzt brauchen.&lt;br /&gt;Dann Rechtsgrundlagen, mit denen beschäftigen wir uns auch. Das schweizerische Gesetz weisst Lücken auf und aufgrund dessen meinen Vormundschaftsbehörden immer wieder, sie können die selbstbestimmte Sexualität unterdrücken oder ein Bisschen einschränken. Und vorallem: Wir haben seit vier Jahren wieder ein eugenisches Sterilisationsgesetz in der Schweiz. Und da werden wir sicher politisch aktiv werden, denn das muss sich wieder ändern.&lt;br /&gt;Und wir haben Projekte, zum Beispiel unser „herzfroh“. Das ist das erste Aufklärungsmaterial, dass sich direkt an Menschen mit einer geistigen Behinderung richtet. Die Hefte bauen thematisch aufeinander auf. Es gibt vier Hefte pro Jahr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Q: Und da baust Du dann diese Erfahrungen auch ein, die du jetzt bei deiner Arbeit sammelst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;A: Genau. Zu jedem Heft gibt’s Arbeitsblätter, mit denen sie das Thema vertiefen können. Und es ist sehr beliebt. Also wie bei uns früher die BRAVO.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Q: Aha, oke. Also das ist für die Leute selber, für die Betroffenen selber, die können damit dann auch selber arbeiten und haben auch Lust dabei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;A: Wir haben jetzt gerade eine ganz eindrückliche Erfahrung gemacht. Die letzten zwei Nummern waren über sexuelle Gewalt und in einem Heim wurde das in  einer Gruppe verhandelt anhand dieser Blätter und Hefte. Und dann sind zwei Männer in den Frühlingsferien nach Hause gegangen und haben ihren Eltern erzählt, dass sie vom Betreuer sexuell ausgebeutet werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Q: Dann ist es also sehr wichtig für die Leute, dass sie erfahren, dass das was man ihnen antut sexuelle Gewalt ist und sie sich dagegen wehren können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;A: Die meisten sind nicht sexuell aufgeklärt. Das ist das Problem.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Q: Die wissen gar nicht, worum es da eigentlich geht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;A: Nein. Und ein weiteres Projekt, dass wir haben: Wir möchten uns im August in ein Haus zurück zie-hen, zusammen mit acht Frauen mit geistiger Behinderung und einen Dokumentarfilm machen, wo man sieht wie ich mit diesen Frauen ihre sexuellen Traumatas als Psychotherapeutin aufarbeite. Dieses Projekt wurde initiiert von einer betroffenen Frau selber. Sie hat immer wieder gesagt, dass sie mit mir in einer Gruppe darüber sprechen möchte. Und dann hab ich gesagt: „Ja, klar.“ Da sagt sie: „Ja aber wir müssten das so machen, dass die Leute das hören. Die Leute wissen ja gar nicht, dass uns das passiert.“ Da sag ich: „Ja klar, aber wo müssten die Leute das hören?“ Sagt sie: „Am Fernsehen.“ Sag ich: „Ja willst du einen Film machen?“ Dann sagt sie: „Kann man das denn?“ Dann sag ich: „Ja, das kann man machen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Q: Ja, ich möchte nachher nochmal drauf zurück kommen. Aber ich hab noch eine kurze technische Frage: Wie kommt man an die fabs ran? Und kostet das was für die Betroffenen, wenn sie bei Dir Beratung suchen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;A: Technisch kommt man an uns ran in dem man uns anruft (Telefon 061 683 00 80) oder eine Mail schickt (info@fabs-online.org). Wir sind froh, wenn die Leute die Beratung bezahlen können, denn wir sind finanziell eigentlich am untergehen. Aber wir lehnen keine einzige Beratung ab weil sie nicht bezahlt werden kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Q: Also wer bezahlen kann, möchte gerne bezahlen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;A: Genau.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Q: Aber Ihr lehnt niemanden ab. Sehr gut. Wenn man bedenkt, wie wichtig Sexualität im Leben von Menschen überhaupt ist du welch ein Loch sich da im Behinderten-Bereich über die Jahre angesammelt hat - ein riesiger Nachholbedarf – würde man doch denken, dass die Behinderten-Organisationen, die Dach-Organisationen, die Institutionen sehr froh sind, dass diese fabs existiert und sie sich auch gerne an der Finanzierung beteiligen würden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;A: Der erste Teil stimmt. Sie sind sehr froh, und sie schieben sofort jedes Problem, jedes Telefon bei dem das Thema Sexualität erwähnt wird, an die fabs ab. Aber sie beteiligen sich finanziell nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Q: Unglaublich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;A: Sie wollen mit diesem Thema einfach wirklich nichts zu tun haben, wollen damit nicht identifiziert werden. Und das finde ich ganz schwierig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Q: Wenn ich Dich so höre, dann denke ich, wir müssten eigentlich das Recht auf Lust, auf Lebenslust genauso in der Gesellschaft und in den Gesetzen verankern, wie das Recht auf Zugang zum öffentlichen Verkehr und so weiter. Denkst Du, das ist realistisch? Oder was braucht es, was muss geschehen, damit sich diese Situation grundlegend verändert?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;A: Ich denke nicht, dass wir rechtlich das Recht auf Lust verankern können, aber ich wäre wahnsinnig froh, wenn man endlich einsehen würde, dass auch Menschen mit einer Behinderung das Recht haben auf sexuelle und reproduktive Gesundheit. Und die ist zur Zeit nicht gewährleistet. Wenn man bedenkt, wie viele Menschen sexuelle Gewalt erfahren müssen… Da wird ganz viel von den Folgeerscheinungen dann einfach auch unter die Behinderung subsummiert. Und es wird nicht hingeschaut, womit das zu tun hat. Zum Beispiel heisst es dann einfach: Ja zur Trisomie 21 kommt jetzt halt noch eine Epilepsie dazu. Ob-wohl es keine Epilepsie ist, sondern nur Schwindelanfälle. Und die sind eine Folgeerscheinung von der sexuellen Gewalterfahrung. Also das finde ich ganz wichtig, dass endlich auch da das Recht besteht auf sexuelle und reproduktive Gesundheit. Es muss in den Gesundheitsbereich hinein kommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Q: Und wie denkst Du könnte man das Finanzierungs-Problem… Also wir haben da ja, wie Du vorher gesagt hast, ein ernsthaftes Problem, dass offensichtlich alle gern die Verantwortung bei dir abladen, und die Probleme bei dir abladen, aber niemand sich getraut, offen dazu zu stehen und auch die Finanzierung sicher zu stellen, die nötig ist, damit diese Dienstleistung, die Ihr erbringt, überhaupt bezahlbar wird. Da-mit sicher gestellt wird, dass das langfristig da ist, dass das Wissen gesammelt wird und sich langfristig etwas verändert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;A: Es hat sich in den letzten 2 oder 1.5 Jahren deutlich gezeigt: Diese Fachstelle ist finanziell nicht zu retten, wenn wir nicht einen Auftrag bekommen vom Staat, also Subventionen. Mit Stiftungen allein geht das nicht, denn die meisten Stiftungsräte sind 70 Jahre oder älter und die haben nicht so ein aufgeschlos-senes Verständnis für das Thema Sexualität und Behinderung. Ich denke es geht nur über den Staat. Ich habe es jetzt so viele Jahre lang versucht und finde es ganz schwierig. Bei den Behinderten-Verbänden hat sich ganz klar gezeigt, - auch jetzt wieder in Gesprächen die wir geführt haben - die werden uns fi-nanziell nicht unterstützen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Q: Unglaublich. Aber ich hoffe, dass jetzt wenigstens durch dieses Interview jene Stiftungsräte, welche keine veraltete Ansicht über Sexualität haben, aufgewacht werden, dass unsere Zuschauerinnen und Zu-schauer vielleicht auch Kontakte schaffen können, zu Menschen die verstehen, wie wichtig dieses Thema für sie selber und damit auch für uns ist und vielleicht bei der Finanzierung mithelfen. Ich denke als zwei-tes müssen wir Behinderten-Organisationen auch ganz klar in Richtung Bund die Botschaft schicken: Das ist ein viel wichtigeres Thema - für alle Menschen, nicht nur für die Behinderten - als viele viele andere vom Bund finanzierte Hilfen an Behinderte. Ich denke das ist eines der zentralsten Themen des Lebens überhaupt. Das zu negieren kann einfach nicht die Sache sein, die wir erlauben dürfen. Da muss von allen Seiten eine klare Botschaft kommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;A: Es fördert sogar die Unterdrückung der Sexualität von Menschen mit Behinderung. Es fördert die Ge-walt, ganz massiv. Und das muss man einfach sehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Q: Und eben die Aufklärung und die Möglichkeit, sich mit Lust zu beschäftigen fördert auf der anderen Seite das Wissen und damit den Schutz vor Gewalt. Kann man das auch so sagen? Wenn die Leute Worte haben, mit denen sie auch beschreiben können, wie ihr Körper fühlt und wie sie sich fühlen, was dabei vorgeht, dann sind sie auch besser geschützt. Wenn sie Kontakte haben zu Leuten, denen sie vertrauen und mit denen sie über Sexualität reden können, sind sie besser geschützt. Es ist also eine doppelte Ge-schichte. Einerseits zum Schutz, andererseits um die Lebensqualität der Menschen zu sichern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;A: Ja, und zu erhöhen. Wir arbeiten in der Prävention und das ist auch ganz wichtig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Q: Ja Aiha, dann bedank ich mich ganz herzlich für dieses Interview. Ich hoffe, dass wir damit einen kleinen Beitrag leisten können und das sich Leute finden werden, die Leute kennen, die Dir Kontakte schaffen können, zu Leuten, vielleicht in Stiftungsräten, die keine verknöcherte Sexualität mehr pflegen und vielleicht auf diesem Weg etwas zur Finanzierung der fabs beitragen. Mir scheint das ein ganz wich-tiges Anliegen zu sein. Vielen Dank.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;A: Vielen herzlichen Dank. Diese Hoffnung habe ich natürlich auch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Q: Danke und auf Wiedersehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;A: Auf Wiedersehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;www.fabs-online.ch&lt;br /&gt;Tel. 061 683 00 80&lt;br /&gt;info@fabs-online.org&lt;br /&gt;PCK 40-271290-7&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir danken Aiha Zemp für ihren Besuch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;SL-TV 2010&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.fabs-online.org/"&gt;fabs online&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1359035870859924678-8352292274582313408?l=selbstbestimmtlebentv.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://selbstbestimmtlebentv.blogspot.com/feeds/8352292274582313408/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://selbstbestimmtlebentv.blogspot.com/2010/05/zbsuech-im-zsl-aiha-zemp.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1359035870859924678/posts/default/8352292274582313408'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1359035870859924678/posts/default/8352292274582313408'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://selbstbestimmtlebentv.blogspot.com/2010/05/zbsuech-im-zsl-aiha-zemp.html' title='z’Bsuech im ZSL: Aiha Zemp'/><author><name>David Siems</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12116612408861687479</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_3wxzRHSwko0/SxkK79FstQI/AAAAAAAAAFs/ce9WLxxp6ME/S220/Bild_11065_1260967080241_1111591188_800017_7291402_n.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1359035870859924678.post-154523496992640242</id><published>2010-05-20T16:26:00.006+02:00</published><updated>2010-07-27T15:40:23.858+02:00</updated><title type='text'>Steve Kurkuma</title><content type='html'>Liebe Zuschauerinnen und Zuschauer. Aus finanziellen Gründen ist unsere Organisation leider gezwungen, das Programm von SL-TV mit quotenwirksameren Sendungen zu ergänzen. Wir bitten um Ihr Verständnis.&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="500" height="306"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/sI72a-8_z4M&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1?color1=0x5d1719&amp;amp;color2=0xcd311b"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/sI72a-8_z4M&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1?color1=0x5d1719&amp;amp;color2=0xcd311b" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="500" height="306"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die „Programmhinweis-Tafel von SL-TV wird eingeblendet&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Off-Stimme: Liebe Zuschauerinnen und Zuschauer. Aus finanziellen Gründen ist unsere Organisation leider gezwungen, das Programm von SL-TV mit quotenwirksameren Sendungen zu ergänzen. Wir bitten um Ihr Verständnis.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Titel-Schriftzug zur Sendung „Steve Kurkuma dis Zuekunft, mis Ikunft, üses Niderkunft wird eingeblendet. Danach befinden wir uns im Studio dieser Astrotalk-Sendung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Steve: Grüezi und herzlich willkommen zu Steve Kurkuma dein Zukunft, mein Einkunft, hier auf SL-TV, es freut mich, dass sie dabei sind. Wenn sie Fragen haben zu Liebe, Beruf, Finanzen, sie wissen: Rund um die Uhr, Tag und Nacht, Winter und Sommer, links und rechts, oben und unten sind wir für sie da. Sie können jederzeit anrufen, wir gehen jederzeit ran und sagen jederzeit: Grüezi und herzlich willkommen zu Steve Kurkuma dein Zukunft, mein Einkunft, hier auf SL-TV.&lt;br /&gt;Für diese Sendung sollten sie sich anmelden, das ist ganz einfach, sie können das, ich glaube an sie. Das geht knapp eine Minute und das heisst, dass es auch nicht mehr kostet als 16.70 Fr. Bei uns gibt es keine Warteschlaufen, sie werden direkt zu uns&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Texteinblendung: Eine halbe Stunde später.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe einmal einer jungen Frau vorhergesagt, dass sie in spätestens einem Monat ihre Tage bekommen würde. Zwei Wochen später hatte sie dann tatsächlich die Maler im Haus. Und jetzt mein erster Gast wartet bereits schon. Grüezi und herzlich willkommen, hier ist Steve Kurkuma dein Zukunft, mein Einkunft, hier auf SL-TV. Es freut mich, dass du angerufen hast. Hallo Seraina.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anruferin: Wow Steve, woher weisst du denn, wie ich heisse?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Steve: Mein Computer hat es mir gesagt. Was ist deine Frage Seraina?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anruferin: Jaaa Steve, ich wollte dich fragen, ob mein Partner, der Mirko, gerne Nasalsex hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Steve legt seine Kredit- und Bankkarten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Steve: Die Konstellation der Karten ist eigentlich gut Was ich di empfehlen würde, ist eine grosszügige Spende ans ZSL, das würde das Universum besänftigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anruferin: Ja aber Steve, das hat ja gar nichts mit meinem Mirko zu tun.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Steve: Doch, Seraina, wenn du dem ZSL tausend Franken gespendet hast, wird der Mirko noch viel lieber in dich eindringen, als vorher.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anruferin: Danke Steve, du hast mein Leben verändert!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir sind im ZSL-Büro.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eva Schulthess zu Peter Wehrli: Hey Peter, mit diesem „Steve Kackuma können wir unsere Kasse sanieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Peter Wehrli: Gut!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Texteinblendung: Erlösen Sie uns von Steve Kurkuma, BITTE! Förderverein Selbstbestimmtes Leben, Postcheck-Konto 87-169527-9&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1359035870859924678-154523496992640242?l=selbstbestimmtlebentv.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://selbstbestimmtlebentv.blogspot.com/feeds/154523496992640242/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://selbstbestimmtlebentv.blogspot.com/2010/05/steve-kurkuma.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1359035870859924678/posts/default/154523496992640242'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1359035870859924678/posts/default/154523496992640242'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://selbstbestimmtlebentv.blogspot.com/2010/05/steve-kurkuma.html' title='Steve Kurkuma'/><author><name>David Siems</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12116612408861687479</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_3wxzRHSwko0/SxkK79FstQI/AAAAAAAAAFs/ce9WLxxp6ME/S220/Bild_11065_1260967080241_1111591188_800017_7291402_n.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1359035870859924678.post-7642009009271869312</id><published>2010-05-09T16:17:00.005+02:00</published><updated>2010-07-27T15:41:10.200+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='SL-Anime'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='6. IV-Revision'/><title type='text'>„Qualität", Episode II: Die SP sorgt dafür</title><content type='html'>Neulich im Volkshaus&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Krüppel und die personifizierte SP in Gestalt des Partei-Logos stehen sich gegenüber.&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="500" height="306"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/--VFB7JNtGw&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1?color1=0x5d1719&amp;amp;color2=0xcd311b"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/--VFB7JNtGw&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1?color1=0x5d1719&amp;amp;color2=0xcd311b" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="500" height="306"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Krüppel: Du Sozialdemokratische Partei?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;SP: Ja handicapierter Mitmensch?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Krüppel: Meine Pflegerinnen sprechen immer von Qualität. Was bedeutet das eigentlich?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;SP: Qualität bedeutet, dass etwas mit Qualitätsmanagement produziert worden ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Krüppel: Und wie funktioniert Qualitätsmanagement?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;SP: Man stellt eine Reihe von Richtlinien auf, die über Formulare überwacht werden und sicherstellen, dass ein Produkt oder eine Dienstleistung immer gleich bleibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Krüppel: Immer gleich bleibt?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;SP: Immer gleich bleibt!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Krüppel: Dann kann sich aber auch nichts verbessern, oder?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;SP: haha, aber handicapierter Mitmensch, der Sozialstaat ist doch eine SP-Erfindung und die meisten Pflegerinnen und Pfleger sind links. Was von der SP kommt kann man doch gar nicht verbessern. Schliesslich sind wir die Gutinnen und Guten und kümmern uns um die Benachteiligtinnen und Benach-teiligten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Krüppel (leicht sauer): Warst du jemals selbst auf Pflege angewiesen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;SP: Nein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Krüppel: Und du meinst trotzdem besser zu wissen, was gut für mich ist, als ich selbst?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;SP: Jap.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Krüppel: Ich liege deswegen in meiner eigenen Scheisse!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;SP: Wer Qualität will, muss Opfer bringen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Krüppel: Vielleicht will ich deine Qualität ja gar nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;SP: Ja das sagst du jetzt. Aber glaub mir, wenn wir nicht so penibel auf Qualität achten würden, würden sich plötzlich schlecht ausgebildete, unterbezahlte Leutinnen und Leute um dich kümmern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Krüppel: Das würde mich gar nicht stören. Die Putzfrauen im Heim sind sowieso viel netter zu mir, als die Pflegerinnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;SP: Die Putzfrauen wählen aber nicht SP.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Krüppel: Dann geht es also nur um Arbeitsplätze für SP-Wählerinnen? Das ist doch absurd!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;SP: Nein, das ist eben Qualität.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1359035870859924678-7642009009271869312?l=selbstbestimmtlebentv.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://selbstbestimmtlebentv.blogspot.com/feeds/7642009009271869312/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://selbstbestimmtlebentv.blogspot.com/2010/05/qualitat-episode-ii-die-sp-sorgt-dafur.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1359035870859924678/posts/default/7642009009271869312'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1359035870859924678/posts/default/7642009009271869312'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://selbstbestimmtlebentv.blogspot.com/2010/05/qualitat-episode-ii-die-sp-sorgt-dafur.html' title='„Qualität&quot;, Episode II: Die SP sorgt dafür'/><author><name>David Siems</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12116612408861687479</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_3wxzRHSwko0/SxkK79FstQI/AAAAAAAAAFs/ce9WLxxp6ME/S220/Bild_11065_1260967080241_1111591188_800017_7291402_n.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1359035870859924678.post-6974395394073972403</id><published>2010-05-04T16:15:00.005+02:00</published><updated>2010-07-27T15:41:53.335+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='SL-Anime'/><title type='text'>"Qualität", Episode I: Zertifizierte Entmündigung</title><content type='html'>Neulich im Heim&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Krüppel liegt in einem braun-gelb-verfleckten Bett. Eine Pflegerin läuft zügig an ihm vorbei.&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="500" height="306"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/A5M6ls_Zl68&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1?color1=0x5d1719&amp;amp;color2=0xcd311b"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/A5M6ls_Zl68&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1?color1=0x5d1719&amp;amp;color2=0xcd311b" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="500" height="306"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Krüppel: Fachfrau Betreuung?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Pflegerin: Keine Zeit Krüppel, ich muss Qualitäts-Formulare ausfüllen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine zweite Pflegerin läuft vorbei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Krüppel: Fachfrau Betreuung?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Pflegerin2: Nicht jetzt Krüppel, ich muss an ein Weiterbildungsseminar zum Thema „Ethik im Heim!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun kommt der Heimleiter vorbei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heimleiter: Ach du grüne Neune, was ist denn mit dir passiert, Krüppel? Du stinkst!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Krüppel: Ich liege schon seit zwei Stunden in meiner eigenen Scheisse, Heimleiter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heimleiter: Das kann so nicht weitergehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Krüppel: Die Pflegerinnen haben zu viel zu tun.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heimleiter: Keine Sorge, ich kümmere mich darum.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Krüppel: Danke Heimleiter!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heimleiter: Ich werde sofort das Qualitätsmanagement ausbauen und das Personal in Weiterbildungskurse schicken!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Krüppel: Nein, halt, warte!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Heimleiter hat den Raum bereits wieder verlassen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1359035870859924678-6974395394073972403?l=selbstbestimmtlebentv.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://selbstbestimmtlebentv.blogspot.com/feeds/6974395394073972403/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://selbstbestimmtlebentv.blogspot.com/2010/05/qualitat-episode-i-zertifizierte.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1359035870859924678/posts/default/6974395394073972403'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1359035870859924678/posts/default/6974395394073972403'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://selbstbestimmtlebentv.blogspot.com/2010/05/qualitat-episode-i-zertifizierte.html' title='&quot;Qualität&quot;, Episode I: Zertifizierte Entmündigung'/><author><name>David Siems</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12116612408861687479</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_3wxzRHSwko0/SxkK79FstQI/AAAAAAAAAFs/ce9WLxxp6ME/S220/Bild_11065_1260967080241_1111591188_800017_7291402_n.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1359035870859924678.post-510951934163950942</id><published>2010-04-06T16:13:00.004+02:00</published><updated>2010-08-19T01:11:59.914+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Behinderung und Sexualität'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gewalt'/><title type='text'>Sexuelle Gewalt in Heimen</title><content type='html'>Liebe Zuschauerinnen und Zuschauer. In vielen Heimen ist sexualisierte Gewalt ein grosses Problem. Zu den Opfern und zu den Tätern zählen sowohl das Pflegepersonal, als auch die Heiminsassen.&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="500" height="306"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/lX0jDEhTJ4w&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1?color1=0x5d1719&amp;amp;color2=0xcd311b"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/lX0jDEhTJ4w&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1?color1=0x5d1719&amp;amp;color2=0xcd311b" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="500" height="306"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Zuschauerinnen und Zuschauer. In vielen Heimen ist sexualisierte Gewalt ein grosses Problem. Zu den Opfern und zu den Tätern zählen sowohl das Pflegepersonal, als auch die Heiminsassen. Einen wichtigen Unterschied gibt es aber: Während betroffene Pflegerinnen und Pfleger eine ganze Institution hinter sich haben, die Heiminsassen, welche anzügliche Bemerkungen gemacht, oder das Personal unsittlich berührt haben, bestrafen oder sogar aus dem Heim schmeissen kann, stehen die Heiminsassen ganz alleine da: Laut der Untersuchung „Weil das alles weh tut mit Gewalt von Frau Dr. Aiha Zemp, haben 64% von allen Frauen mit Behinderung schon sexuelle Übergriffe erlebt, 26% sind sogar schon mindestens einmal vergewaltigt worden. Die Täter sind meistens Mitinsassen, oft aber auch Pflegepersonen. In solchen Fällen schauen die Heimleitungen allzu oft grosszügig weg.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kein Wunder, schliesslich ist die Heimstruktur an sich gewalttätig, da sie einem dazu zwingt, eng mit Menschen zusammen zu leben, die man nie auswählen konnte. Eine richtige Intimsphäre gibt es nicht. Oder wie würden Sie das bezeichnen, wenn irgendwelche Leute, die Sie sich nicht selber ausgesucht haben, ohne anzuklopfen Ihr Zimmer betreten und Sie an intimsten Körperteilen berühren würden?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor diesem Hintergrund kann man über den Artikel zur sexuellen Belästigung in Heimen, wel-cher im heutigen Tagesanzeiger zu lesen ist, nur den Kopf schütteln. Es werden nur die Über-griffe gegen das Pflegepersonal erwähnt. Von dem was die behinderten und betagten Men-schen in Heimen ertragen müssen, liest man kein einziges Wort.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es wäre schön gewesen, wenn der Tagesanzeiger verhältnismässig und ausgewogen über das Thema berichtet hätte, anstatt einmal mehr den Standpunkt der Gewerkschaften unkritisch zu übernehmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So viel SL-TV für den Moment, danke für Ihre Aufmerksamkeit.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1359035870859924678-510951934163950942?l=selbstbestimmtlebentv.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://selbstbestimmtlebentv.blogspot.com/feeds/510951934163950942/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://selbstbestimmtlebentv.blogspot.com/2010/04/sexuelle-gewalt-in-heimen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1359035870859924678/posts/default/510951934163950942'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1359035870859924678/posts/default/510951934163950942'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://selbstbestimmtlebentv.blogspot.com/2010/04/sexuelle-gewalt-in-heimen.html' title='Sexuelle Gewalt in Heimen'/><author><name>David Siems</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12116612408861687479</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_3wxzRHSwko0/SxkK79FstQI/AAAAAAAAAFs/ce9WLxxp6ME/S220/Bild_11065_1260967080241_1111591188_800017_7291402_n.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1359035870859924678.post-8535571475390710342</id><published>2010-03-29T16:11:00.005+02:00</published><updated>2010-07-27T15:43:50.425+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='SL-Anime'/><title type='text'>Mitleids-Wirtschaft II: Firewall-Institutionen</title><content type='html'>Neulich in der Behinderungs-Industrie&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;object height="306" width="500"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/CM0B0DAno_4&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1?color1=0x5d1719&amp;amp;color2=0xcd311b"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/CM0B0DAno_4&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1?color1=0x5d1719&amp;amp;color2=0xcd311b" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="500" height="306"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Titelschriftzug Mitleids-Wirtschaft, Episode II wird eingeblendet. Texteinblendung: Das geschah in der letzten Episode&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein kleines Heim wird kurz eingeblendet. Danach befinden wir uns im Innern: Der Heimleiter spricht zu seinen Insassen: Krüppel, wir müssen euch leider den Nachtisch streichen. Es sei denn, ihr geht auf den Bundesplatz in Bern und demonstriert für mehr Geld.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun befinden wir uns auf dem Bundesplatz in Bern, wo ein dreistöckiger Bus mit dem Schriftzug „INSOS eine riesen Behindertendemo ablädt. Die Kuppel des Bundeshauses wird eingezogen und Geldmünzen schiessen aus dem Bundeshaus. Aus dem Bus klappt ein riesiger Kescher, mit dem die Münzen aufgefangen werden. Danach sehen wir, wie das Behindertenheim zu einem riesigen Komplex heranwächst und wie der Heimleiter auf dem Dach steht und dämonisch lacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Texteinblendung: Und nun die Fortsetzung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir stehen vor dem gigantischen Hauptsitz der „Pro Capirmis, über dem der Text „Neulich in der Behinderungs-Industrie" eingeblendet wird. Der Himmel ist von schwarzen Wolken bedeckt und es blitzt und donnert. Danach befinden wir uns in einem Saal, auf dessen rechter Seite ein Thron steht, auf dem die personifizierte, fettleibige Behinderungs-Industrie sitzt. Ihr Kopf besteht aus einem grossen, lilafarbe-nem Dreieck. links steht der Schweizer Staat in Gestalt eines Fünf-Franken-Stücks. Über der Szenerie hängt eine grosse Anzeigetafel, auf der steht: „Im Moment heissen wir Inficap&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Staat: Du Behinderungs-Industrie?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Industrie: Ja, Staat?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Staat: Ich bin pleite.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Industrie: Wie meinste du, du biste pleite?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Staat: Die UBS liegt mir auf der Tasche, die Reichen wollen Steuergeschenke, die Armen Sozialhilfe, die Alten AHV, die Linken Kindertagesstätten und die Rechten neue Kampfflugzeuge. Ich bin total abge-brannt&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf der Anzeigetafel steht jetzt „Pro Mente Caputis&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Industrie: Unde was kummert mich das?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Staat: Ich kann dir nicht mehr so hohe Subventionen zahlen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Industrie: Staat, du machste mich unglucklich. Warum tuste du mir das an?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Staat: Das wollte ich nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Industrie: War ich nicht immer gute zu dir, Staat?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Staat: Doch doch, immer!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Industrie: Ich habe dich immer beschutzt vor die Kruppel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Staat: Dafür bin ich dir sehr dankbar!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Industrie: Aber du klingste nicht dankbar, Staat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Staat: Bitte glaub mir, ich bin dir dankbar!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Teil der hinter den Beiden stehenden Wand öffnet sich, dahinter befindet sich ein vergitterter Kerker mit zusammengepferchten Behinderten. Auf der darüber stehenden Anzeigetafel steht jetzt „Integration Agileritis&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Industrie: Schutz hate seine Preis.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Staat: Bitte nicht!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Industrie: Ich musse alle paar Minuten meine Namen und Logo ändern, wegen die Image! Kostet viele Geld diese. Ich kanne dich nicht umsonst beschutzen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einer der eingesperrten Behinderten knurrt den Staat wie ein aggressiver Hund an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Staat: Oke, oke! Ich bezahle! Aber bitte lass die Krüppel wo sie sind!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Industrie: Siehste du, ich wusste doch, dass wir finden ein vernunftige Losung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Staat: Aber trotzdem: Woher soll ich das Geld nehmen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Industrie: Keine Sorge, wir machen so wie immer: Du streichste Renten und Rechte von die Kruppel und ich pass auf, dasse sich keiner wehrt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Staat: Danke, danke Behinderungs-Industrie, auf dich kann man sich echt verlassen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man sieht wieder das Gebäude von aussen, auf dem jetzt „Pro Suisse-Débile steht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Texteinblendung:&lt;br /&gt;Institutionen dienen dem Staat vorwiegend als „Firewall, die ihn vor den Ansprüchen der Behinderten beschützen soll. In ihrer Rolle als „Besitzer der Behinderten kann diese Industrie den Staat jederzeit er-pressen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Idee und Realisierung&lt;br /&gt;David Siems&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1359035870859924678-8535571475390710342?l=selbstbestimmtlebentv.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://selbstbestimmtlebentv.blogspot.com/feeds/8535571475390710342/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://selbstbestimmtlebentv.blogspot.com/2010/03/mitleids-wirtschaft-ii-firewall.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1359035870859924678/posts/default/8535571475390710342'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1359035870859924678/posts/default/8535571475390710342'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://selbstbestimmtlebentv.blogspot.com/2010/03/mitleids-wirtschaft-ii-firewall.html' title='Mitleids-Wirtschaft II: Firewall-Institutionen'/><author><name>David Siems</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12116612408861687479</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_3wxzRHSwko0/SxkK79FstQI/AAAAAAAAAFs/ce9WLxxp6ME/S220/Bild_11065_1260967080241_1111591188_800017_7291402_n.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1359035870859924678.post-8894425263366494377</id><published>2010-03-23T16:09:00.004+01:00</published><updated>2010-07-27T15:44:31.024+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='SL-Anime'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Euthanasie / Eugenik / Sterbehilfe'/><title type='text'>3 - Das war Sparta!</title><content type='html'>Neulich in der Antike&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="500" height="306"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/rG8U_-Y4WeU&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1?color1=0x5d1719&amp;amp;color2=0xcd311b"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/rG8U_-Y4WeU&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1?color1=0x5d1719&amp;amp;color2=0xcd311b" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="500" height="306"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Zahl „3 aus dem Logo des Spartaner-Films "300" wird eingeblendet, dazu donnert es im Hintergrund. Danach befinden wir uns auf einer Ebene. Links im Bild steht König Leonidas mit zwei Spartanern, rechts die gewaltige persische Armee mit ihrem Anführer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Perser: Guten Tag junger Mann, können Sie mir bitteschön den Weg nach Athen zeigen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leonidas: Hier werden wir kämpfen! Hier werdet ihr sterben!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Perser: Wie jetzt? Sie zu dritt gegen eine Million Perser? Da stehen die Chancen aber nicht so gut für Sie, oder?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leonidas: Ein Zeitalter der Freiheit wird kommen! und alle werden wissen, dass 3 Spartaner es bis zum letzten Atemzug verteidigt haben!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Perser: Ja aber jetzt mal Butter bei die Fische: Warum habt ihr nicht mehr Leute mitgebracht?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leonidas: Wir haben nicht mehr Leute.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Perser: Warum nicht?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leonidas: In Sparta töten wir alle minderwertigen Kinder. Nur die stärksten überleben!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Perser: Und da seid nur ihr drei übrig geblieben?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leonidas: Qualität ist besser als Quantität!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Perser: Das ist doch lächerlich...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leonidas: Das ist Sparta!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Perser: Ja ne, is klar. Jungs?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus dem Heer der Perser fliegt ein faustgrosser Stein in den Himmel, der Leonidas am Kopf trifft. Dieser kippt nach hinten und wirft die anderen zwei Spartaner wie Dominosteine um.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Off-Stimme:&lt;br /&gt;Die Alten sagen, wir Spartaner stammen direkt von Inzüchtlern ab. Der tapfere Leonidas bezeugt unsere Herkunft: Sein Gleichgewichtssinn ist lausig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Texteinblendung:&lt;br /&gt;Die Anhänger der Eugenik beziehen sich gerne auf das antike Sparta, um ihre menschenverachtenden Ideen zu rechtfertigen. Was sie dabei verschweigen ist, dass sich die Spartaner mit ihrem faschistischen Menschenbild selber ausgerottet haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Idee und Realisierung&lt;br /&gt;David Siems&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1359035870859924678-8894425263366494377?l=selbstbestimmtlebentv.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://selbstbestimmtlebentv.blogspot.com/feeds/8894425263366494377/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://selbstbestimmtlebentv.blogspot.com/2010/03/3-das-war-sparta.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1359035870859924678/posts/default/8894425263366494377'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1359035870859924678/posts/default/8894425263366494377'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://selbstbestimmtlebentv.blogspot.com/2010/03/3-das-war-sparta.html' title='3 - Das war Sparta!'/><author><name>David Siems</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12116612408861687479</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_3wxzRHSwko0/SxkK79FstQI/AAAAAAAAAFs/ce9WLxxp6ME/S220/Bild_11065_1260967080241_1111591188_800017_7291402_n.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1359035870859924678.post-2758863573848344096</id><published>2010-03-10T15:48:00.006+01:00</published><updated>2010-07-27T15:45:11.014+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Behinderung und Sexualität'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='SL-Anime'/><title type='text'>Heimlisex</title><content type='html'>Hallo zusammen, heute geht es bei unserem Kaffe-Gipfeli-Selbsthilfe-Grüppchen um das Thema „Behinderung und Sexualität.&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="500" height="306"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/1srwd3DhXO0&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1?color1=0x5d1719&amp;amp;color2=0xcd311b"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/1srwd3DhXO0&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1?color1=0x5d1719&amp;amp;color2=0xcd311b" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="500" height="306"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der „Heimlisex-Titel wird eingeblendet, dazu die Titelmusik von Sex and the City. Danach befinden wir uns in einem Aufenthaltsraum, im Vordergrund die Schauspielerinnen aus „Sex and the City im Rollstuhl.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Carrie: Hallo zusammen, heute geht es bei unserem Kaffe-Gipfeli-Selbsthilfe-Grüppchen um das Thema „Behinderung und Sexualität. Wer fängt an?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Charlotte: Also ich trau mich nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Miranda: (stöhnt) Dann fange ich eben an! Also ich hatte schonmal Sex. So mit einem richtigen Mann und so. Schon mindestens zwei Mal. Weisst du!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Carrie: Ja, ich hatte auch schon mal Sex mit einem Mann. Das war total toll.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In dem Moment fährt Mr. Big im Elektro-Rollstuhl durchs bild und sagt (mit Sprachbehinderung): „Hallo Schätzelein, hähä Dann fährt er wieder weiter, aus dem Bild.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Charlotte: Also ich trau mich einfach nicht einen Kerl ins Bett zu locken. Ich meine ein Küsschen auf die Stirn, das geht ja noch, aber so richtig das Pullermännchen in die Mumu, ich weiss nicht so recht&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Carrie: Sämi, wie siehts bei dir aus?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Miranda: Die bumst doch alles!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Samantha: Ja, ich habe im Gegensatz zu dir vertrocknetem Zürcher-Weib eine Persönlichkeit und das gefällt halt Männern und Frauen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;SL-TV-Studio&lt;br /&gt;Ähm ja wenn Sie wissen wollen, wie diese Serie weitergeht, dann können wir Ihnen auch nicht helfen, weil wir ganz bestimmt nicht noch einmal so einen Quatsch produzieren werden. Wenn Sie aber einen seriösen Beitrag zum Thema „Behinderung und Sexualität sehen wollen, dann schauen Sie sich doch nächste Woche das Interview mit Aiha Zemp von der Fachstelle Behinderung und Sexualität an, hier auf SL-TV.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1359035870859924678-2758863573848344096?l=selbstbestimmtlebentv.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://selbstbestimmtlebentv.blogspot.com/feeds/2758863573848344096/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://selbstbestimmtlebentv.blogspot.com/2010/03/heimlisex.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1359035870859924678/posts/default/2758863573848344096'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1359035870859924678/posts/default/2758863573848344096'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://selbstbestimmtlebentv.blogspot.com/2010/03/heimlisex.html' title='Heimlisex'/><author><name>David Siems</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12116612408861687479</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_3wxzRHSwko0/SxkK79FstQI/AAAAAAAAAFs/ce9WLxxp6ME/S220/Bild_11065_1260967080241_1111591188_800017_7291402_n.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1359035870859924678.post-268279129668138654</id><published>2010-03-09T16:03:00.001+01:00</published><updated>2010-07-27T16:19:08.471+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hilfsmittel'/><title type='text'>z'Bsuech im ZSL: Anne-Kathrin Bodenbender</title><content type='html'>Liebe Zuschauerinnen und Zuschauer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Rahmen unserer Serie „zBsuech im ZSL sehen Sie heute ein Interview mit Anne-Kathrin Bodenbender. Sie ist Assistentin an der ETH Zürich und beschäftigt sich mit der Grundlagenarbeit, die nötig ist, um ein GPS für Rollstuhlfahrer zu ermöglichen.&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="500" height="306"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/KDN5dzGJSTE&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1?color1=0x5d1719&amp;amp;color2=0xcd311b"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/KDN5dzGJSTE&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1?color1=0x5d1719&amp;amp;color2=0xcd311b" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="500" height="306"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Q: Guten Tag Anne-Kathrin. Du arbeitest an einem Navigationssystem speziell für Rollstuhlfahrer. Warum können Rollstuhlfahrer kein normales GPS benutzen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;A: Also meine Überlegung dahinter ist eigentlich, dass ich das Gefühl habe, dass in einem normalen GPS weder Informationen wie Steigungen, Bordsteinkannten, Strassenbelege enthalten sind, die für einen Rollstuhlfahrer ja eine grosse Rolle spielen, wenn er sich überlegen will, welche Route er am besten wählt, um von „A über „B nach „C zu kommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Q: Wie gehst Du denn da vor? Wie findest du heraus, welche Strasse was für einen Belag und was für eine Steigung hat? Ich meine, das steht ja nicht auf dem Stadtplan.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;A: Also mit dem Belag bin ich selber noch am Schauen. Da muss ich jetzt einfach gucken: Was gibts schon für Informationen? Sind teilweise solche Informationen enthalten? Und wenn nicht muss ich mir selber ein System überlegen, um die Informationen zu erhalten.&lt;br /&gt;Bei der Steigung ist es jetzt so, dass es für bestimmte Gebiete Informationen darüber gibt. Eine Möglichkeit, die ich habe, das Ganze Schweiz weit zu machen, wäre ein digitales Höhenmodell zu verwenden, dass es ja Schweiz weit gibt, auch für die Städte. Und aus dem können dann für die einzelnen Strassen die Steigungen interpoliert werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Q: Das ist so präzise?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;A: Es gibt Höhenmodelle im Abstand von z.B. 25 Metern für die ganze Schweiz, wo alle 25 Meter ein Punkt gemessen wird. Und es gibt Höhenmodelle in viel höherer Auflösung für Ortschaften, z.B. für die Stadt Zürich, anhand der das Ganze ja beispielhaft gemacht werden soll.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Q: Aber es gibt ja verschiedene Rollstühle: Handbetriebene, elektrische und solche mit einer Zugmaschine. Da sind doch dann sicherlich auch die Hürden anders. Also, die können ja unterschiedliche Hürden überwinden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;A: Für mich ist die Überlegung dahinter, dass ich grundsätzlich die Informationen allgemein enthalten haben möchte. Also ich will nicht einfach nur Steigungen haben ab einem bestimmten Schwellenwert, sondern eigentlich alle Steigungen mit einbeziehen. Und dann sollte in der Endversion jeder Benutzer einstellen können: „Meine maximale Steigung, mein gewünschter Bodenbelag ist so und so, berechne mir die Route. So dass eigentlich jeder mit den gleichen Hintergrund-Informationen, die da ablaufen, speziell auf seine Wünsche sich das System einstellen kann und dann seine Route sich errechnen lassen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Q: Also muss man sein Vermögen selber sehr gut kennen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;A: Man muss das schon selber einschätzen können. Ich denke auch jemand der sich selber schlecht einschätzen kann, für den ist es dann wahrscheinlich auch schwierig dann mit dem GPS alleine zurecht zu kommen. Das ist dann schon eine wichtige Sache. Eine andere Möglichkeit wäre natürlich Grenzwerte für jeden Rollstuhltyp einzustellen und dann auszuwählen, was für einen Rollstuhltyp ich fahre. Aber ich denke, da sich selbst das ja von Nutzer zu Nutzer unterscheiden kann, weil die Kraft bei jedem anders ist, macht das wahrscheinlich auch nicht unbedingt mehr Sinn.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Q: Arbeitest Du mit anderen Stellen zusammen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;A: Die Idee für die Arbeit kam eigentlich von Jan Reinhardt vom Schweizer Paraplegiker-Verein, der mir dann den Kontakt in Zürich zu Peter Wehrli vom Zentrum für Selbstbestimmtes Leben vermittelt hat. Und ansonsten bin ich auf jeden Fall froh, wenn sich andere Leute damit beschäftigen, oder Ideen haben und sich an mich wenden (banne(at)student.ethz.ch), weil ich eigentlich sonst schon auf mich gestellt bin und versuchen muss, die Kontakte herzustellen. Und ich freu mich über Anregungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Q: Vielen Dank für das Interview und viel Erfolg.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;A: Danke schön.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir danken Anne-Kathrin Bodenbender für ihren Besuch&lt;br /&gt;SL-TV 2010&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1359035870859924678-268279129668138654?l=selbstbestimmtlebentv.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://selbstbestimmtlebentv.blogspot.com/feeds/268279129668138654/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://selbstbestimmtlebentv.blogspot.com/2010/07/zbsuech-im-zsl-anne-kathrin-bodenbender.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1359035870859924678/posts/default/268279129668138654'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1359035870859924678/posts/default/268279129668138654'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://selbstbestimmtlebentv.blogspot.com/2010/07/zbsuech-im-zsl-anne-kathrin-bodenbender.html' title='z&apos;Bsuech im ZSL: Anne-Kathrin Bodenbender'/><author><name>David Siems</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12116612408861687479</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_3wxzRHSwko0/SxkK79FstQI/AAAAAAAAAFs/ce9WLxxp6ME/S220/Bild_11065_1260967080241_1111591188_800017_7291402_n.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1359035870859924678.post-5338441509922509439</id><published>2010-02-24T02:38:00.003+01:00</published><updated>2010-07-27T15:46:36.562+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='SL-Anime'/><title type='text'>Mitleids-Wirtschaft</title><content type='html'>Neulich im Heim&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Hochdeutsch&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="500" height="306"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/tRMqNV3T-IE&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1?color1=0x5d1719&amp;amp;color2=0xcd311b"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/tRMqNV3T-IE&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1?color1=0x5d1719&amp;amp;color2=0xcd311b" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="500" height="306"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Mundart&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="500" height="306"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/9b8lmCl7Pbo&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1?color1=0x5d1719&amp;amp;color2=0xcd311b"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/9b8lmCl7Pbo&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1?color1=0x5d1719&amp;amp;color2=0xcd311b" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="500" height="306"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein kleines Heim wird gezeigt, auf dem gross „INSOS steht. Im Hintergrund eine betont schweizerische Landschaft: Wiese und Alpen.&lt;br /&gt;Im Inneren stehen sich Krüppel, zwei weitere Heiminsassen und der Heimleiter gegenüber.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heimleiter: Hallo Krüppel&lt;br /&gt;Krüppel: Hallo Heimleiter&lt;br /&gt;Heimleiter: Krüppel, wir müssen euch den Nachtisch streichen.&lt;br /&gt;Krüppel: Warum das denn?&lt;br /&gt;Heimleiter: Der böse Staat gibt uns nicht genug Geld, um euch einen Nachtisch zu kaufen.&lt;br /&gt;Krüppel: Dann kriegen wir jetzt nie wieder Nachtisch?&lt;br /&gt;Heimleiter: Nein, nie wieder! Es sei denn, ihr geht auf den Bundesplatz in Bern und demonstriert für mehr Geld.&lt;br /&gt;Krüppel: Aber Heimleiter, wie sollen wir nach Bern kommen?&lt;br /&gt;Heimleiter: Keine Sorge, das organisiere ich für euch.&lt;br /&gt;Krüppel: Wow, das ist ja mega nett von dir, Heimleiter!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bundesplatz, Bern: Ein Büsschen mit der Aufschrift „INSOS fährt vor und liefert die Behinderten mit Protest-Schildern ab. Das Büsschen bleibt am anderen Bildrand stehen. Die Kuppel des Bundeshauses wird eingezogen und der dachlose Turm spuckt Geld in den Himmel. Sofort klappt ein riesiger Kescher aus dem INSOS-Büsschen aus, welcher sich quer über die protestierenden Behinderten stellt und die niederregnenden Münzen auffängt. Als der Geldregen vorbei ist, wird der Kescher wieder ins Büsschen eingeklappt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Szenenwechsel: Man sieht das kleine Heim. Es fängt an zu wackeln und links und rechts wachsen einfach neue „Flügel" aus dem Gebäude heraus, welche es verdreifachen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Texteinblendung: ein paar Monate später.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir sind jetzt wieder im Heimraum, wo nun neun Behinderte zusammen mit dem Heimleiter sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heimleiter: Sorry Leute, von jetzt an gibt es keine Schulreisen ins Connyland (Freizeitpark am Bodensee) mehr.&lt;br /&gt;Krüppel: Zu wenig Geld?&lt;br /&gt;Heimleiter: Zu wenig Geld!&lt;br /&gt;Krüppel: Bern?&lt;br /&gt;Heimleiter: Bern!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Demo-Szene mit Geldregen wiederholt sich, diesmal mit einem grossen Bus und neun Behinderten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danach sieht man wieder das Heim, dass dieses Mal in die Höhe wächst, und zwar um zwei Stockwerke.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Texteinblendung: Einige Monate später.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Aufenthaltsraum ist jetzt mit 27 Behinderten und dem Heimleiter vollgestopft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heimleiter: Krüppel, von heute an könnt ihr nur noch einmal pro Woche auf die Toilette.&lt;br /&gt;Krüppel: Für wie bescheuert haltest du uns eigentlich?&lt;br /&gt;Heimleiter: Der böse Staat gibt uns nicht genügend Geld&lt;br /&gt;Krüppel: Vergiss es!&lt;br /&gt;Heimleiter: Wollt ihr etwa lieber drinnen sitzen bleiben und in die Beschäftigungs-Therapie?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Szenenwechsel: Der jetzt dreistöckige INSOS-Bus (London-Bus) liefert 27 Behinderte vor dem Bundeshaus ab und fängt den aus dem Bundeshaus schiessenden Geldregen auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Heim wächst um drei Stockwerke nach oben, wird um einen zweistöckigen Seitenflügel und um zwei mächtige Schornsteine erweitert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Heimleiter steht auf dem Heimdach und lacht: Muhahaha!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Texteinblendung: Im freien Markt führen zufriedene Kunden zu höheren Einnahmen. Wohltätige Einrichtungen kommen nur zu Einnahmen, wenn sie Mitleid für ihre „Schützlinge wecken. Je schlechter es diesen Schützlingen geht, desto mehr Mitleid erwecken sie und umso mehr Spendengelder und Subventionen wird in die Kassen der Einrichtungen gespült.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Idee: ZSL-Team&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Realisierung: David Siems&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1359035870859924678-5338441509922509439?l=selbstbestimmtlebentv.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://selbstbestimmtlebentv.blogspot.com/feeds/5338441509922509439/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://selbstbestimmtlebentv.blogspot.com/2010/02/mitleids-wirtschaft.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1359035870859924678/posts/default/5338441509922509439'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1359035870859924678/posts/default/5338441509922509439'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://selbstbestimmtlebentv.blogspot.com/2010/02/mitleids-wirtschaft.html' title='Mitleids-Wirtschaft'/><author><name>David Siems</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12116612408861687479</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_3wxzRHSwko0/SxkK79FstQI/AAAAAAAAAFs/ce9WLxxp6ME/S220/Bild_11065_1260967080241_1111591188_800017_7291402_n.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1359035870859924678.post-6114877766876109990</id><published>2010-02-16T02:32:00.001+01:00</published><updated>2010-07-27T15:47:38.274+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='SL-Anime'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Euthanasie / Eugenik / Sterbehilfe'/><title type='text'>Selbstbestimmt Sterben</title><content type='html'>Krüppel: Hallo Staat.&lt;br /&gt;Staat: Hallo Krüppel.&lt;br /&gt;Krüppel: Du Staat?&lt;br /&gt;Staat: Ja Krüppel?&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Hochdeutsch&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="500" height="306"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/fPCiDaAG9H4&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1?color1=0x5d1719&amp;amp;color2=0xcd311b"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/fPCiDaAG9H4&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1?color1=0x5d1719&amp;amp;color2=0xcd311b" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="500" height="306"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Mundart&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="500" height="306"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/KnjxOlC98aE&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1?color1=0x5d1719&amp;amp;color2=0xcd311b"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/KnjxOlC98aE&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1?color1=0x5d1719&amp;amp;color2=0xcd311b" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="500" height="306"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Krüppel: Hallo Staat.&lt;br /&gt;Staat: Hallo Krüppel.&lt;br /&gt;Krüppel: Du Staat?&lt;br /&gt;Staat: Ja Krüppel?&lt;br /&gt;Krüppel: Ich würde gerne selber bestimmen, wo ich wohne und arbeite.&lt;br /&gt;Staat: Nein, das geht nicht! Wenn du selber bestimmst, wo du wohnst und arbeitest, werden alle Angestellten der Heime und Werkstätten arbeitslos. Das willst du doch nicht, oder?!&lt;br /&gt;Krüppel: Staat?&lt;br /&gt;Staat: Ja Krüppel?&lt;br /&gt;Krüppel: Staat, kann ich wenigstens meinen Rollstuhl selber bestimmen? Ich habe immer Probleme mit dem, den du mir gegeben hast. Wenn es regnet bekommt er immer einen Kurzschluss und fährt im Kreis herum, bis die Batterien leer sind.&lt;br /&gt;Staat: Nein Krüppel, wenn ich dir das erlaube, kaufst du dir einen Rollstuhl aus Amerika und die Schweizer Rollstuhlmacher werden arbeitslos. Heiland Sack, bist du asozial und undankbar!&lt;br /&gt;Krüppel: Darf ich wenigstens selber bestimmen, wann ich scheissen gehe?&lt;br /&gt;Staat: Nein Krüppel, das liegt aus organisatorischen Gründen nicht drin!&lt;br /&gt;Krüppel: Du Staat?&lt;br /&gt;Staat: Ja Krüppel?&lt;br /&gt;Krüppel: Wenn das so ist, habe ich keine Freude mehr am Leben.&lt;br /&gt;Staat: Hast du schon einmal über Sterbehilfe nachgedacht?&lt;br /&gt;Krüppel: Darf man das denn?&lt;br /&gt;Staat: Ja natürlich! Selbstbestimmtes Sterben ist ein Menschenrecht!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Texteinblendung:&lt;br /&gt;Das ZSL äussert sich nicht zu „Selbstbestimmtem Sterben", solange „Selbstbestimmtes Leben" für Behinderte in der Schweiz kein selbstverständliches Recht ist.&lt;br /&gt;Zitat Peter Wehrli, ZSL Zürich&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1359035870859924678-6114877766876109990?l=selbstbestimmtlebentv.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://selbstbestimmtlebentv.blogspot.com/feeds/6114877766876109990/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://selbstbestimmtlebentv.blogspot.com/2010/03/selbstbestimmt-sterben.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1359035870859924678/posts/default/6114877766876109990'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1359035870859924678/posts/default/6114877766876109990'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://selbstbestimmtlebentv.blogspot.com/2010/03/selbstbestimmt-sterben.html' title='Selbstbestimmt Sterben'/><author><name>David Siems</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12116612408861687479</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_3wxzRHSwko0/SxkK79FstQI/AAAAAAAAAFs/ce9WLxxp6ME/S220/Bild_11065_1260967080241_1111591188_800017_7291402_n.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1359035870859924678.post-950781930115100267</id><published>2010-02-07T02:29:00.001+01:00</published><updated>2010-07-27T15:48:57.799+02:00</updated><title type='text'>zBsuech im ZSL: JA-SL</title><content type='html'>Momentaufnahmen des Besuches der Gruppe "JA-SL" im ZSL.&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="500" height="306"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/FYDbuA2FU6w&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1?color1=0x5d1719&amp;amp;color2=0xcd311b"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/FYDbuA2FU6w&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1?color1=0x5d1719&amp;amp;color2=0xcd311b" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="500" height="306"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Zuschauerinnen und Zuschauer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir zeigen Ihnen von heute an in unregelmässigen Abständen Beiträge über Leute, welche im ZSL zu Besuch sind. Unsere ersten Gäste sind die Mitglieder der Gruppe „JA-SL. Das sind Vertreter der Selbstbestimmt Leben Gruppe, welche aus der intensiven Zusammenarbeit zwischen dem ZSL und der katholischen Behindertenseelsorge des Kantons Zürich entstanden ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Im Video sind Momentaufnahmen des Besuches zu sehen.)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1359035870859924678-950781930115100267?l=selbstbestimmtlebentv.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://selbstbestimmtlebentv.blogspot.com/feeds/950781930115100267/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://selbstbestimmtlebentv.blogspot.com/2010/07/zbsuech-im-zsl-ja-sl.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1359035870859924678/posts/default/950781930115100267'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1359035870859924678/posts/default/950781930115100267'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://selbstbestimmtlebentv.blogspot.com/2010/07/zbsuech-im-zsl-ja-sl.html' title='zBsuech im ZSL: JA-SL'/><author><name>David Siems</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12116612408861687479</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_3wxzRHSwko0/SxkK79FstQI/AAAAAAAAAFs/ce9WLxxp6ME/S220/Bild_11065_1260967080241_1111591188_800017_7291402_n.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1359035870859924678.post-4364254940014715225</id><published>2010-02-06T01:21:00.003+01:00</published><updated>2010-07-27T15:49:32.017+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Persönliche Assistenz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='6. IV-Revision'/><title type='text'>Kat Kanka über persönliche Assistenz</title><content type='html'>Liebe Zuschauerinnen und Zuschauer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie sehen ein Interview mit Kat Kanka. Sie ist in der Schweiz eine einzigartige Expertin für persönliche Assistenz, Pflege und allem, was die Schnittstelle zwischen IV-Gesetz, Krankenkasse und persönlicher Assistenz betrifft.&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="500" height="306"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/jSDgOE5NH8I&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1?color1=0x5d1719&amp;amp;color2=0xcd311b"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/jSDgOE5NH8I&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1?color1=0x5d1719&amp;amp;color2=0xcd311b" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="500" height="306"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Zuschauerinnen und Zuschauer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie sehen ein Interview mit Kat Kanka. Sie ist in der Schweiz eine einzigartige Expertin für persönliche Assistenz, Pflege und allem, was die Schnittstelle zwischen IV-Gesetz, Krankenkasse und persönlicher Assistenz betrifft. Weil sie so eine Expertin ist, wird sie von allen Parteien als Beraterin für Behinderten-Anliegen sehr respektiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Falls es in der Schweiz irgendwann eine Auszeichnung für Menschen geben wird, die grosses in der Behinderten-Politik erreicht haben, ist Kat Kanka sicherlich eine der ersten, die diese Auszeichnung verdient. Ihrer Arbeit, alleine während der letzten 15 Jahre, ist es zu verdanken, dass die Schweiz bald – endlich – zur Mehrzahl der Länder der Welt gehören wird, in denen Behinderte mit persönlicher Assistenz integriert in der Gesellschaft leben dürfen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir sind besonders stolz auf unsere langjährige, enge Zusammenarbeit mit Kat Kanka.&lt;br /&gt;________________________________&lt;br /&gt;Q: Was bedeutet persönliche Assistenz?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;A: Persönliche Assistenz heisst: Wir haben es mit Personen zu tun, die wegen ihrer Behinderung auf Hilfe angewiesen sind, um den Alltag zu bewältigen, also die zum Beispiel Hilfe brauchen in den alltäglichen Lebensverrichtungen, beim Aufstehen, beim Essen, beim Waschen oder so, oder Hilfe beim Haushalt. Und dass diese Personen aber selber ihre persönlichen Assistenten auswählen. Dass sie den wirklich selber bestimmen können, der nicht betreut, es ist nicht irgend eine Organisation, die ihnen irgendjemanden schickt, sondern sie suchen selber und sagen: „Die Person ist geeignet, die kann mir die Hilfe bringen, die ich brauche.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Q: Und was bedeutet es speziell für Dich? Persönlich?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;A: Also es ist für mich die ganz wichtige Möglichkeit, wirklich auch als Mensch ernst genommen zu werden, als Individuum ernst genommen zu werden. Dass meine Privatsphäre, meine Intimsphäre geschützt wird. Die Art und Weise, dass ich eben selber bestimmen kann, wer mir so nahe kommt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Q: Ja gut, aber jetzt haben wir doch in der Schweiz so viele tolle Heime, wo sich gut ausgebildete Leute um die armen Behinderten kümmern. Brauchen wir da überhaupt persönliche Assistenz?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;A: Ganz sicher, ja! Denn die „armen“ Behinderten gibt es ja auch schon einmal so nicht. Ich denke, Behinderte möchten auch die Möglichkeit haben, ganz normal zu leben, integriert zu leben. Es ist gut, ich habe nichts dagegen, wenn es Heime gibt. Aber dieses Angebot einen Heimplatz zu nehmen, das sollte frei sein. Es gibt die Einen, die wollen alleine wohnen, es gibt Andere, die wollen in einer Wohngemeinschaft wohnen, Andere wollen eine Familie haben und es gibt Andere, für die ist ein Heim das Richtige, und dann sollen die so ein Angebot auch wählen können. Aber sie müssen frei wählen können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Q: Du hast ja viel Kontakt mit PolitikerInnen aus allen Parteien. Wie stehen denn die einzelnen Parteien zur pers. Assistenz?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;A: Das ist eigentlich auch noch das Schöne an der ganzen Arbeit, Assistenz ist keine Frage von rechts und links. Sondern es ist die Frage, ob man den Menschen das Recht geben möchte, selbstbestimmt zu leben, oder ob man ihnen dieses Recht nicht geben möchte. Von daher haben wir Zuspruch in Parteien von rechts bis links. Und es gibt natürlich auch Politiker von rechts bis links, die von diesem Modell nicht überzeugt sind. Und das sind dann halt immer unterschiedliche Gründe, warum das so ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Q: Es gibt ja ein Pilotprojekt zur pers. Assistenz. Wie ist da der Stand? Welche Chancen und Gefahren siehst Du da?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;A: Also das Projekt selber, das läuft ja jetzt zumindest einmal. Das hat der Bundesrat ja zweimal verlängert, bis Ende 2011, mindestens. Es ist bis jetzt eigentlich alles gut aufgegleist, dass dann ein sogenannter Assistenz-Beitrag ab dem Jahre 2012 allgemein eingeführt wird von der IV. Ich denke die Chancen sind gut. Es sind logische Konsequenzen aus den Schritten, die die letzten 10, 15 Jahre gegangen worden sind. Dass man überhaupt so ein Projekt gemacht hat, dass der Bundesrat das Projekt zweimal verlängert hat, dass der Bundesrat entschieden hat: Ja, er möchte so einen Assistenzbeitrag. Dass man in den Zweck-Artikel der I reingenommen hat, dass die IV eine selbstbestimmte, eigenverantwortliche Lebensführung erleichtern soll. Das sind alles Sachen, die wirklich zu der Entwicklung des Assistenzbeitrages beigetragen haben und es ist eigentlich die logische Schlussfolgerung daraus, dass der dann auch kommen wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Q: Was müssen Interessierte tun, um sich für dieses Projekt noch einschreiben zu können? Ihr führt ja eine Warteliste. Kann man sich da noch anmelden?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;A: Für die Warteliste kann man sich auf alle Fälle anmelden und man sollte das auch tun, damit man wirklich auch sieht, dass das Interesse da ist. Ich probiere auch noch, dass die Leute auf der Warteliste noch in das Projekt reinrutschen können. Ich denke entweder wird uns das demnächst gelingen, oder dann muss man wirklich bis 2012 warten. Aber man soll sich auf alle Fälle melden. Auch weil man auch nicht weiss, was tut sich in den Kantonen. Wir versuchen auch, dass die Kantone die Behinderten-Konzepte so umsetzen, dass eben auch dort diese Idee von der pers. Assistenz, von der Selbstbestimmung wirklich auch Platz hat. Und auch dort ist es wirklich wichtig, weil dann wissen wir auch: Aha, da sind Leute die Interesse daran haben. Und deshalb soll man sich auf alle Fälle anmelden. Das Formular ist bei uns auf der Homepage drauf. Das kann man ganz einfach dort ausfüllen und uns schicken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Q: Kat Kanka, vielen Dank für das Interview und alles Gute.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;A: Dankeschön, gleichfalls, tschüss.&lt;br /&gt;_______________________________&lt;br /&gt;So viel SL-TV für den Moment. Wir danken Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit. Bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.fassis.net/"&gt;Fassis-Homepage&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1359035870859924678-4364254940014715225?l=selbstbestimmtlebentv.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://selbstbestimmtlebentv.blogspot.com/feeds/4364254940014715225/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://selbstbestimmtlebentv.blogspot.com/2010/07/kat-kanka-uber-personliche-assistenz.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1359035870859924678/posts/default/4364254940014715225'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1359035870859924678/posts/default/4364254940014715225'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://selbstbestimmtlebentv.blogspot.com/2010/07/kat-kanka-uber-personliche-assistenz.html' title='Kat Kanka über persönliche Assistenz'/><author><name>David Siems</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12116612408861687479</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_3wxzRHSwko0/SxkK79FstQI/AAAAAAAAAFs/ce9WLxxp6ME/S220/Bild_11065_1260967080241_1111591188_800017_7291402_n.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1359035870859924678.post-2989323784189178619</id><published>2010-02-05T16:57:00.017+01:00</published><updated>2010-07-27T15:50:34.810+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Persönliche Assistenz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='6. IV-Revision'/><title type='text'>Assistenzbudget Schweiz</title><content type='html'>Werbespot der &lt;a href="http://www.fassis.net/"&gt;Fachstelle Assistenz Schweiz&lt;/a&gt; zum Pilotprojekt "Persönliche Assistenz".&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="500" height="400"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/x6J7L29aYYQ&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1?color1=0x5d1719&amp;amp;color2=0xcd311b"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/x6J7L29aYYQ&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1?color1=0x5d1719&amp;amp;color2=0xcd311b" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="500" height="400"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Frau vor schwarzem Hintergrund sagt in Gebärden-Zeichen: Jetzt bestimme ich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danach sehen wir verschiedene Assistenz-Szenen. Eine Off-Stimme sagt dazu: Wir leben zu Hause statt im Heim und stellen unsere Assistenten selber an, die uns im Alltag helfen. Denn Experten unseres Lebens, das sind wir.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Assistenzbudget - fassis.net&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1359035870859924678-2989323784189178619?l=selbstbestimmtlebentv.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://selbstbestimmtlebentv.blogspot.com/feeds/2989323784189178619/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://selbstbestimmtlebentv.blogspot.com/2010/02/assistenzbudget-schweiz.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1359035870859924678/posts/default/2989323784189178619'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1359035870859924678/posts/default/2989323784189178619'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://selbstbestimmtlebentv.blogspot.com/2010/02/assistenzbudget-schweiz.html' title='Assistenzbudget Schweiz'/><author><name>David Siems</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12116612408861687479</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_3wxzRHSwko0/SxkK79FstQI/AAAAAAAAAFs/ce9WLxxp6ME/S220/Bild_11065_1260967080241_1111591188_800017_7291402_n.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1359035870859924678.post-764633060633768914</id><published>2010-02-02T01:43:00.006+01:00</published><updated>2010-07-27T15:51:25.060+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Schulische Integration / Integrativer Unterricht'/><title type='text'>SVP für „behindertenreine" Schule</title><content type='html'>Liebe Zuschauerinnen und Zuschauer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jahrelang wurden Sonderschulen und Sonderklassen missbraucht, um die Regelschulen zu entlasten.&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;object height="306" width="500"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/GIfgYLFKeRo&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1?color1=0x5d1719&amp;amp;color2=0xcd311b"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/GIfgYLFKeRo&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1?color1=0x5d1719&amp;amp;color2=0xcd311b" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="500" height="306"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Zuschauerinnen und Zuschauer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jahrelang wurden Sonderschulen und Sonderklassen missbraucht, um die Regelschulen zu entlasten. Da die Gemeinden sogar Geld sparen konnten, wenn sie die Kinder in die von der IV finanzierten Sonderschulen schickten, hat man alles getan, um möglichst viele abschieben zu können. Man begann zum Beispiel damit, den Kindern Lernbehinderungen und Krankheiten, wie beispielsweise Autismus oder Hyperaktivität anzudichten, damit man eine Ausrede dafür hatte. Das wurde von Jahr zu Jahr immer schlimmer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ohne anständige Schulbildung, hatten viele dieser Kinder später keine Chance auf dem Lehrstellenmarkt und wurden zu IV- oder Sozialhilfebezügern. Ein von den Schulen verursachter IV-Missbrauch also.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dank dem Neuen Finanzausgleich NFA und dem Neuen Zürcher Volksschulgesetz ist das im Kanton Zürich heute nicht mehr möglich. Die Gemeinden sind dazu gezwungen, so viele Kinder wie möglich zu integrieren. Die Lehrer müssen sich jetzt auch mit Kindern befassen, welche auffallen. Wenn dieser Systemwechsel gelingt, haben wir langfristig viel weniger IV-Rentner, dafür aber viel mehr Leute für unsere Wirtschaft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Systemwechsel fällt aber vielen Lehrern schwer. Darum wettern viele von ihnen jetzt bei jeder Gelegenheit gegen diese Veränderungen. Manche behaupten gar allen Ernstes, Kinder zu integrieren sei ein Verstoss gegen die Menschenrechte. Unterstützt werden sie dabei ausgerechnet von der SVP, jener Partei welche den IV-Missbrauch anprangert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gerade die SVP müsste an vorderster Front gegen Sonderschulen und für Integration kämpfen. Man kann nicht einerseits den Kindern jede Chance auf eine berufliche Zukunft verbauen, in dem man ihnen Behinderungen andichtet und sie abschiebt, sich dann aber andererseits wundern, dass sie später als Erwachsene vom Staat leben müssen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Manche Leute sagen, wir hätten in der Schweiz eine Kuschel-Pädagogik. Wir sagen: Eine Pädagogik, welche IV-Rentner züchtet, ist keine Pädagogik, sondern ein Risiko für unsere Jugend und unsere Sozialwerke. Darum werden wir uns auch weiterhin für die Integration der Schüler einsetzen und Sie auf dem Laufenden halten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So viel SL-TV für den Moment. Danke für Ihre Aufmerksamkeit.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1359035870859924678-764633060633768914?l=selbstbestimmtlebentv.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://selbstbestimmtlebentv.blogspot.com/feeds/764633060633768914/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://selbstbestimmtlebentv.blogspot.com/2010/02/svp-fur-behindertenreine-schule.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1359035870859924678/posts/default/764633060633768914'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1359035870859924678/posts/default/764633060633768914'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://selbstbestimmtlebentv.blogspot.com/2010/02/svp-fur-behindertenreine-schule.html' title='SVP für „behindertenreine&quot; Schule'/><author><name>David Siems</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12116612408861687479</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_3wxzRHSwko0/SxkK79FstQI/AAAAAAAAAFs/ce9WLxxp6ME/S220/Bild_11065_1260967080241_1111591188_800017_7291402_n.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1359035870859924678.post-810864607611174955</id><published>2010-01-26T01:41:00.003+01:00</published><updated>2010-07-27T16:19:08.472+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hilfsmittel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='6. IV-Revision'/><title type='text'>SL-TV Sondersendung: Mysteriöses Video entdeckt</title><content type='html'>Liebe Zuschauerin, lieber Zuschauer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie sehen eine Sondersendung von SL-TV. Der Redaktion wurde ein seltsames Video zugespielt, welches offenbar aus der Zukunft, genauer gesagt aus dem Jahr 2022 stammt. Aber sehen Sie selbst.&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="500" height="400"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/IWDV__8JfVQ&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1?color1=0x5d1719&amp;amp;color2=0xcd311b"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/IWDV__8JfVQ&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1?color1=0x5d1719&amp;amp;color2=0xcd311b" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="500" height="400"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Genossinnen und Genossen&lt;br /&gt;Das Bundesamt für Planwirtschaft gibt bekannt: Ab sofort sind sämtliche Confiserien zwecks Erhalt der Produktequalität verstaatlicht.&lt;br /&gt;Ausserdem werden sie dazu angehalten, Schokolade von heute an ausschliesslich nach den vom BAP vorgegebenen Rezepten zu produzieren, damit unser Volk nicht mit zu grossen Wahlmöglichkeiten überfordert wird.&lt;br /&gt;An dieser Stelle möchte das BAP die Genossen Couchepin und du-Bois Raymond würdigen, die die Veränderungen der letzten Jahre möglich gemacht haben. Sie haben im Jahr 2010 ein Staatsmonopol auf Behinderten-Hilfsmittel eingeführt und damit den Grundstein für unsere ruhmreiche Arbeiterrepubik gelegt.&lt;br /&gt;Das Staatsmonopol wäre damals beinahe verhindert worden. Das ZSL, eine Gruppierung von Reaktionären, hat mit einer Online-Petition gegen das Staatsmonopol gekämpft. Da viel zu wenig Leute die Petition unterschrieben, scheiterte dieser konterrevolutionäre Angriff.&lt;br /&gt;Und so kann unser geliebtes Arbeitervolk in eine strahlende Zukunft blicken.&lt;br /&gt;_____________________________________&lt;br /&gt;Ja Sie haben es gehört. Offenbar wird die Schweiz in den nächsten zwölf Jahren zu einem kommunistischen Land und das nur, weil unsere Petition nicht durchkommen wird. Aber nun da wir das wissen, können wir es ja eventuell noch verhindern. Bitte unterschreiben Sie also unsere Online-Petition gegen das Staatsmonopol auf Hilfsmittel. Sie finden sie auf der eingeblendeten Homepage.&lt;br /&gt;Herzlichen Dank&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://behinderte-gegen-hilfsmittelmonopole.ch/de/unterschreibe_auch/unterschreibe_auch.php"&gt;Petition gegen Staatsmonopol auf Hilfsmittel&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1359035870859924678-810864607611174955?l=selbstbestimmtlebentv.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://selbstbestimmtlebentv.blogspot.com/feeds/810864607611174955/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://selbstbestimmtlebentv.blogspot.com/2010/07/sl-tv-sondersendung-mysterioses-video.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1359035870859924678/posts/default/810864607611174955'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1359035870859924678/posts/default/810864607611174955'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://selbstbestimmtlebentv.blogspot.com/2010/07/sl-tv-sondersendung-mysterioses-video.html' title='SL-TV Sondersendung: Mysteriöses Video entdeckt'/><author><name>David Siems</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12116612408861687479</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_3wxzRHSwko0/SxkK79FstQI/AAAAAAAAAFs/ce9WLxxp6ME/S220/Bild_11065_1260967080241_1111591188_800017_7291402_n.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1359035870859924678.post-6269722132665872755</id><published>2010-01-19T01:33:00.005+01:00</published><updated>2010-07-27T15:57:50.281+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gleiche Rechte'/><title type='text'>Bitte unterstützen Sie die UNO-Behindertenkonvention</title><content type='html'>Wir bitten Sie dringend, unsere Petition zur UNO-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung auf der eingeblendeten Homepage zu unterzeichnen und alle Ihre Verwandten und Freunde ebenfalls darauf aufmerksam zu machen!&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="500" height="400"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/aK4o87YME5s&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1?color1=0x5d1719&amp;amp;color2=0xcd311b"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/aK4o87YME5s&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1?color1=0x5d1719&amp;amp;color2=0xcd311b" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="500" height="400"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir bitten Sie dringend, unsere Petition zur UNO-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung auf der eingeblendeten Homepage zu unterzeichnen und alle Ihre Verwandten und Freunde ebenfalls darauf aufmerksam zu machen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;UNO-Konventionen sind die höchste Form von Gesetz die es auf der Welt gibt. Es sind sozusagen Zusätze zur Weltverfassung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese UNO-Konvention besteht aus zwei Teilen:&lt;br /&gt;A) Die Konvention mit Einleitung und 50 Arikeln&lt;br /&gt;B) und dem sehr wichtigen Zusatzprotokoll&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man muss nicht unbedingt alle 50 Artikel genau lesen - einige davon sind sehr technisch und betreffen die Regeln der Umsetzung. Aber in den meisten Artikeln geht es darum festzulegen, dass Menschen mit einer Behinderung in keiner Weise diskriminiert, ausgesondert und benachteiligt oder schlechter behandelt werden dürfen als alle anderen Menschen im selben Staat. So zum Beispiel im Bereich Schule, im Wohnen, in der Mobilität, in der Kommunikation, in der Pflege, etc.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Zusatzprotokoll wird ein Mechanismus vorgeschrieben, der es den Behinderten in jedem Land erlaubt, der UNO zu berichten, ob das eigene Land seine Verpflichtungen gegenüber den Behinderten einhält oder nicht. Es ist darum ganz wichtig, dass auch das Zusatzprotokoll von der Regierung des Landes anerkannt wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Konvention wird dann gültig, wenn mindestens 20 Staaten sie als Grundgesetz anerkennen. Das nennt man Ratifizieren. Die UNO-Konvention über die Rechte von Menschen mit einer Behinderung ist längst gültig, weil sie schon von über 50 Ländern ratifiziert wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leider noch nicht von der Schweiz. Unsere Petition, die sie auf der eingeblendeten Homepage unterschreiben können, fordert den Bundesrat und das Parlament in Bern auf, dies so bald wie möglich zu tun.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1359035870859924678-6269722132665872755?l=selbstbestimmtlebentv.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://selbstbestimmtlebentv.blogspot.com/feeds/6269722132665872755/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://selbstbestimmtlebentv.blogspot.com/2010/01/bitte-unterstutzen-sie-die-uno.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1359035870859924678/posts/default/6269722132665872755'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1359035870859924678/posts/default/6269722132665872755'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://selbstbestimmtlebentv.blogspot.com/2010/01/bitte-unterstutzen-sie-die-uno.html' title='Bitte unterstützen Sie die UNO-Behindertenkonvention'/><author><name>David Siems</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12116612408861687479</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_3wxzRHSwko0/SxkK79FstQI/AAAAAAAAAFs/ce9WLxxp6ME/S220/Bild_11065_1260967080241_1111591188_800017_7291402_n.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1359035870859924678.post-3444040439143761469</id><published>2009-12-15T16:43:00.015+01:00</published><updated>2010-08-12T17:04:53.433+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Barrierefreiheit'/><title type='text'>SBB Rollstuhlreise</title><content type='html'>(...) Heute seien bereits 90 Prozent der Buslinien rollstuhlgängig und mehr als die Hälfte der Züge im Bahnregionalverkehr verfügten über einen niveaugleichen Einstieg, stellt das Eidgenössische Departement des Innern am Donnerstag fest.&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="500" height="400"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/z2woX3hH5lc?fs=1&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;color1=0x5d1719&amp;amp;color2=0xcd311b"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/z2woX3hH5lc?fs=1&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;color1=0x5d1719&amp;amp;color2=0xcd311b" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="500" height="400"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/behindertengleichstellungsgesetz_seit_fuenf_jahren_in_kraft_1.4101600.html"&gt;Zitat aus der NZZ vom 03. Dezember 2009&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;" (...) Heute seien bereits 90 Prozent der Buslinien rollstuhlgängig und mehr als die Hälfte der Züge im Bahnregionalverkehr verfügten über einen niveaugleichen Einstieg, stellt das Eidgenössische Departement des Innern am Donnerstag fest. Das im Gesetz formulierte Ziel eines hindernisfreien öffentlichen Verkehrs bis 2024 rücke damit ein grosses Stück näher.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deutliche Fortschritte liessen sich auch bei den Kommunikationsdienstleistungen verzeichnen. So seien beispielsweise die Internetauftritte des Bundes weitgehend barrierefrei, und die SRG baue den Anteil an untertitelten Sendungen schrittweise auf einen Drittel aus. (...) "&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Transkription&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir stehen vor einer grossen Treppe. Von links fährt eine Frau im Rollstuhl ins Bild. Aus dem Rollstuhl klappen Düsen-Triebwerke aus, mit denen die Frau die Treppe hinauf fliegt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oberhalb der Treppe versperrt ihr die Berliner Mauer den Weg. Ein Panzergeschütz wird aus dem Rollstuhl ausgefahren, welches die Mauer in Stücke sprengt. Die Frau fliegt durch die Explosion hindurch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dahinter liegt ein idyllischer Palmenstrand. Die Frau erzeugt eine Blase um ihren Rollstuhl und lässt sich ins Meer fallen. Beim Untergehen kommt plötzlich ein Krokodil vorbeigschewommen, welches sie verschluckt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Innern eines SBB-Zuges spuckt das Krokodil die Frau mit einem kräftigen Rülpser wieder aus. Der SBB-Jingle ertönt, es wird auf das Gesicht der Frau gezoomt, die sagt: "Mit der SBB wird jede Zugreise zum Erlebnis."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danach sehen wir das "SBB CFF FFS"-Logo, mit dem Untertitel: Zu über 50% teilweise Rollstuhlgängig.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1359035870859924678-3444040439143761469?l=selbstbestimmtlebentv.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://selbstbestimmtlebentv.blogspot.com/feeds/3444040439143761469/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://selbstbestimmtlebentv.blogspot.com/2009/12/sbb-rollstuhlreise.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1359035870859924678/posts/default/3444040439143761469'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1359035870859924678/posts/default/3444040439143761469'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://selbstbestimmtlebentv.blogspot.com/2009/12/sbb-rollstuhlreise.html' title='SBB Rollstuhlreise'/><author><name>David Siems</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12116612408861687479</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_3wxzRHSwko0/SxkK79FstQI/AAAAAAAAAFs/ce9WLxxp6ME/S220/Bild_11065_1260967080241_1111591188_800017_7291402_n.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1359035870859924678.post-3959759938635523556</id><published>2009-11-20T16:36:00.001+01:00</published><updated>2010-07-27T15:54:36.953+02:00</updated><title type='text'>Parodie auf die IV-Kampagne gegen Behinderte</title><content type='html'>Parodie des Zentrum für Selbstbestimmtes Leben auf die IV-Kampagne "Behinderte kosten uns nur Geld", "Behinderte liegen uns nur auf der Tasche", "Behinderte arbeiten nie 100%", "Behinderte sind dauernd krank".&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="500" height="400"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/aB3veB_6yoE&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1?color1=0x5d1719&amp;amp;color2=0xcd311b"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/aB3veB_6yoE&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1?color1=0x5d1719&amp;amp;color2=0xcd311b" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="500" height="400"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Texteinblendung in schwarzen, dicken Gross-Buchstaben: BUNDESBEAMTE SIND FAUL, UNMOTIVIERT UND UNFREUNDLICH&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danach erscheint darunter in kleinen, roten Buchstaben: Wenn sie einen schlechten Tag haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neuer Text: Diese Kampagne hat KEINE 1.5 Millionen gekostet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neuer Text: ... und ist genau so blöd.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;www.zslschweiz.ch&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1359035870859924678-3959759938635523556?l=selbstbestimmtlebentv.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://selbstbestimmtlebentv.blogspot.com/feeds/3959759938635523556/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://selbstbestimmtlebentv.blogspot.com/2009/12/parodie-auf-die-iv-kampagne-gegen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1359035870859924678/posts/default/3959759938635523556'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1359035870859924678/posts/default/3959759938635523556'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://selbstbestimmtlebentv.blogspot.com/2009/12/parodie-auf-die-iv-kampagne-gegen.html' title='Parodie auf die IV-Kampagne gegen Behinderte'/><author><name>David Siems</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12116612408861687479</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_3wxzRHSwko0/SxkK79FstQI/AAAAAAAAAFs/ce9WLxxp6ME/S220/Bild_11065_1260967080241_1111591188_800017_7291402_n.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
